Michael Eisenmann kandidiert für das OB-Amt in Dachau

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„Gemeinsam machen“ lautet die Devise für den langjährigen Bündnis-Stadtrat Kai Kühnel, Volt-Local-Lead Angelika Lukowski, OB Kandidat Michael Eisenman, Bündnis-Sprecher Mike Berwanger und Bündnis-Vorstandsmitglied Margot Heinze-Ehrlich (von links). © Norbert Habschied

Der Bündnis-für-Dachau-Stadtrat Michael Eisenmann setzt mit Partner Volt auf Gewerbesteuern vom MD-Gelände und will neue Impulse für die Stadt schaffen.

Seit Donnerstagabend steht ein weiterer Kandidat im Rennen um den Chefsessel im Dachauer Rathaus fest: Nach Amtsinhaber Florian Hartmann (SPD), dem CSU-Mann Christian Hartmann, dem Grünen Martin Modlinger, dem Freien Wähler Markus Erhorn und ÜB-Kandidat Jürgen Schleich hat nun auch Bündnis-für-Dachau-Stadtrat Michael Eisenmann seinen Hut in den Ring geworfen.

Der 55-jährige Dachauer tritt für den im Mai vorgestellten Zusammenschluss aus dem kommunalpolitisch erfahrenen Bündnis und der paneuropäischen Partei Volt an. Anders als vor sechs Jahren, als das Bündnis für Dachau – genau wie die Grünen – noch SPD-Mann Florian Hartmann unterstützten und keinen eigenen Kandidaten präsentierten, wolle man nun wieder „sichtbarer“ werden und eigene Themenschwerpunkte setzen.

Michael Eisenmann will OB werden

Eisenmann betont, dass er als gebürtiger Dachauer, als jemand, der in und mit der Landwirtschaft aufgewachsen sei, als zweifacher Familienvater, als studierter und berufserfahrener Wirtschaftsingenieur zweifelsfrei in der Lage sei, Prozesse anzuschieben, zu verhandeln und mit Partnern zielgerichtet zusammenzuarbeiten. Sein Ansatz sei ideologiefrei, wenn auch, klar, natürlich mit einem „gewissen ideologischen Überbau“.

Im Unterschied zu den Grünen etwa sei er nicht an ein Parteiprogramm gebunden, sei „näher dran“ an den Menschen und Themen. Seine Ziele, Dachau partnerschaftlich, ökologisch-nachhaltig, kulturell vielfältig und sozial gerecht zu gestalten, wolle er eher durch kleine Projekte, in kleinen Schritten und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft umsetzen – für große Schritte, das ist dem Ingenieur klar, fehlt aktuell ohnehin das Geld.

Volt passe perfekt als Bündnispartner

Der neue Bündnis-Partner Volt passt nach Aussage Eisenmanns perfekt in seinen Wahlkampf: Volt, mit seiner europaweiten Vernetzung, ermögliche den Blick über den Tellerrand. Für Themen wie Digitalisierung, Verkehr oder Kultur gebe es andernorts wunderbare Anregungen.

Eisenmanns Credo: „Wir müssen Dachau wieder handlungsfähig machen“

Eisenmanns Credo „Wir müssen Dachau wieder handlungsfähig machen“ will er vor allem dadurch in die Tat umsetzen, dass er Gewerbesteuern generiert – und zwar auf dem MD-Gelände. Von allen seit Jahren in Rathaus-Schubladen schlummernden Gewerbegebiets-Plänen sei das MD-Gelände dasjenige, das am schnellsten umsetzbar sei. Die geplante Masse an neu gebauten Wohnungen auf dem alten Papierfabrikgelände nütze ohnehin allein dem Investor. Dass OB Hartmann und dessen SPD-Fraktion in diesem Punkt in den vergangenen Jahren so gar nicht verhandlungsbereit waren, bezeichnet er denn auch als eine der größten Enttäuschungen der Zusammenarbeit.

Bündnis und Volt wollen Wahlprogramm vorstellen

Ihr Wahlprogramm wollen Bündnis und Volt noch in diesem Monat vorstellen. Ebenso bald folgt die Listenaufstellung für Stadtrat und Kreistag. Beide Listen sind voll und – darauf ist Eisenmann besonders stolz – paritätisch mit Männern und Frauen besetzt.

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