Sie spielen feine Songs aus Jazz und Pop auf ganz eigene Art: „Pink Beat“ aus Penzberg in unserem großen Band-Fragebogen.
Zum Beispiel Cyndi Laupers hundertfach gecoverte und doch immer noch anrührende Ballade „Time after time“. Und dann der feine Sting-Hit „Shape of My Heart“. Oder auch die über 80 Jahre alte, nach wie vor frische Latin-Jazz-Nummer „Bésame mucho“: Viele Songs aus dem Repertoire von „Pink Beat“ sind einem als durchschnittlicher Musikfreund wohlbekannt. Doch so, wie dieses Penzberger Quartett diese Lieder auf die Bühne bringt, hat man sie meist noch nicht gehört. Ob Chanson oder Soulklassiker, moderner Pop oder zeitgenössischer Jazz: „Pink Beat“ – so der eigene Anspruch der Band – will zu jedem Song, den man ins Programm nimmt, eine eigene Interpretation entwickeln. Und zwar eine, „die von Herzen kommt, unter die Haut geht und die Seele zum Schwingen bringt“.
Das sind die nächsten Konzerte von „Punk Beat“
Drei Viertel der Formation spielten schon vor gut zehn Jahren in der Jazzformation „Combo Blue“ zusammen. Bald stellten die drei fest, dass sie „eigene Interpretationen von Stücken neben dem Mainstream“ erarbeiten wollten – und gründeten dafür im Jahr 2019 „Pink Beat“. Komplettiert wird die Besetzung Gesang/Gitarre/Schlagzeug seit 2020 von einer Kontrabassistin.
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Das nächste Konzert des Quartetts ist am Samstag, 13. September, im „Café Kumpel“ in Penzberg (Eintritt frei). Auch bei der „Penzberger KultUHRnacht“ 2025, so diese stattfindet, wird die Band wohl mit dabei sein. Der Auftritts-Ort findet sich dann rechtzeitig auf der Webseite www.pinkbeat.de. Dort gibt es übrigens auch einen neunminütigen Trailer mit einigen Songs der Formation.
Freunde? Feinde? Höhepunkte? Die Antworten von „Pink Beat“ zum Bandprobe-Fragebogen
Und hier die Antworten von „Pink Beat“ auf unseren Bandprobe-Fragebogen:
Wann gegründet – und warum?
2019, wir waren jung und brauchten das Geld.
Was ist die Mission von „Pink Beat“?
Uns zusammen mit dem Publikum an Musik abseits des Mainstreams in eigenen Interpretationen zu erfreuen. Wir heißen „Pink Beat“, weil unser Schlagzeuger ein pinkes Schlagzeug spielt – und weil der Name als Umschreibung für etwas, das von Herzen kommt, zu unserer Musik passt.
Zwischen welche Bands/Platten gehört „Pink Beat“ im Plattenregal?
Zwischen Madeleine Peyroux, Dee Dee Bridgewater und Tom Waits.
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Wer hört „Pink Beat“ bisher?
Freunde von Musik, die die Seele berührt.
Wer sollte „Pink Beat“ unbedingt mal hören?
Alle, die das lesen.
Ein Song, mit dem man „Pink Beat“ am besten kennenlernt?
„I‘m alright“.
Eine Textzeile, die viel über „Pink Beat“ sagt?
„Let’s do it.“
Höhepunkt der bisherigen Karriere?
Auftritt im Rahmen der Penzberger Jazztage 2022, ein Aufatmen nach der Pandemie.
Ein Werbespruch für „Pink Beat“?
Don’t wait too long.
Freunde?
Blues Brothers & Sisters.
Feinde?
Die Jazz-Polizei.
Wo steht „Pink Beat“ in zehn Jahren?
Irgendwo zwischen Garmisch und München auf der Bühne.
Die Serie „Bandprobe“
in „Weilheimer Tagblatt“ und „Penzberger Merkur“ stellt in loser Folge Bands aus der Region vor und bittet sie um Antworten auf unseren Fragebogen. Zuletzt erschienen in dieser Serie Berichte über „Tenderly Strung“ aus Weilheim sowie „The Passive Fists“.