Wie die Dachauer Nachrichten helfen: Spendenaktion mit Lesern

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Fast wie in alten Zeiten: Die „Mädelsrunde“ um Tanja Patti mit Gorica, Irene Charnay, Mutter von Cynthia Bach, Daniela, Katrin, Sybille (von links) mit ihrer Freundin Cynthia Bach (vorne). © hab

Näher dran. Dafür stehen die Dachauer Nachrichten. Wir zeigen heute, am Tag des Lokaljournalismus, was unsere Arbeit bedeutet: Wir decken Missstände auf, bringen Menschen zusammen, helfen Notleidenden.

Landkreis - Die Kette der helfenden Hände gehört seit vielen Jahren fest zu den Dachauer Nachrichten. Mit den Spenden unserer Leser konnten wir bereits viel Gutes für Menschen in unserem Landkreis bewirken, die größte Not ein bisschen lindern, Momente des Glücks schenken und zeigen, dass Menschen, die sich in einer Notlage befinden, nicht alleine sind. Die Spendenaktion ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil der sozialen Landschaft im Landkreis Dachau geworden. Und für die Mitarbeiter der Dachauer Nachrichten ist sie eine Herzensangelegenheit.

Kette der helfenden Hände: Spendenaktion der Dachauer Nachrichten

Die Kette der helfenden Hände ist ein Symbol für das Miteinander und Füreinander, das so gerade in schwierigen Zeiten nicht verloren geht. Die Dachauer Nachrichten berichten über Menschen, die durch tragische Schicksalsschläge in Not geraten sind – sei es durch Krankheit, Unfälle, Naturkatastrophen oder andere unerwartete Lebenskrisen. Und manchmal ist es einfach die Armut, die Einsamkeit, die manche Menschen in unserem Landkreis umfängt. Doch statt diese Geschichten einfach zu erzählen, rufen wir unsere Leser dazu auf, zu helfen.

Und so wächst die Kette der helfenden Hände. Jeder Cent, der gespendet wird, geht zu 100 Prozent an die betroffenen Menschen in unserem Landkreis. Das deutlich zu machen, ist besonders in einer Zeit wichtig, in der viele Menschen verunsichert sind, wo und wie ihr gespendetes Geld eingesetzt wird. Es gibt keinerlei Abzug für Verwaltungskosten oder andere Ausgaben.

Lokale Medien übernehmen Verantwortung

Die Redakteure der Heimatzeitung sehen die Kette der helfenden Hände inzwischen als Herzensprojekt. Jeder Bericht, jede Geschichte, die in der Zeitung veröffentlicht wird, ist das Ergebnis von intensiver Recherche und persönlichem Engagement. Die Mitarbeiter der Zeitung sehen es als ihre Aufgabe, die Menschen nicht nur zu informieren, sondern auch zu helfen.

Die Kette der helfenden Hände zeigt also auch, wie lokale Medien Verantwortung übernehmen. Denn Journalismus hat nicht nur die Aufgabe, zu berichten, sondern auch, aktiv etwas zu bewirken und einen positiven Einfluss auf die Gemeinschaft zu haben. Das Team der Dachauer Nachrichten setzt sich dafür ein, dass Spenden schnell und effizient bei den Bedürftigen ankommen.

Die Kette der helfenden Hände unterstützt Menschen in Not.
Die Kette der helfenden Hände unterstützt Menschen in Not. © dn

Berichterstattung über besondere Schicksalsschläge

Was die Kette der helfenden Hände von anderen Spendenaktionen unterscheidet, ist die persönliche Bindung, die durch die Berichterstattung geschaffen wird. Die Geschichten, die die Zeitung veröffentlicht, schildern die Notlage der betroffenen Menschen. Sie zeigen meist die Gesichter derjenigen, die betroffen sind. Wie die Taxifahrerin Gabriele Sanktjohanser (siehe Bericht Seite 4), die zweimal überfallen wurde. Oder Cynthia Bach, die nach einem schweren Autounfall in einem Pflegeheim lebt. Ihre Freundin Tanja Patti organisierte einen Liegendtransport in ihr Café „Stimmt so“ nach Hebertshausen, um einen Nachmittag zusammen zu verbringen: für Cynthia Bach ein besonderer Tag, der ihr für immer in Erinnerung bleiben wird.

Oder eine Unterstützung für einen damals siebenjährigen Jungen aus Dachau mit schweren Behinderungen, dem eine Delfintherapie helfen konnte. Oder Menschen, die nach einer Überschwemmung oder einem Brand schnell und unkompliziert Hilfe brauchten. Oder Geschwister, die beide Eltern verloren und nicht wussten, wie sie die Klassenfahrt bezahlen sollten. Oder einfach Menschen, die in die Armut abgerutscht sind und für die eine kaputte Waschmaschine eine Katastrophe bedeutet. Gerade in solchen Fällen arbeiten wir eng mit Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz oder der Caritas zusammen.

Ein Ausdruck der Menschlichkeit

Die Kette der helfenden Hände der Dachauer Nachrichten ist ein bemerkenswertes Beispiel für eine gelungene Verbindung von Journalismus und sozialer Verantwortung. Sie zeigt, dass es nicht nur um Worte geht, sondern auch um Taten. Durch die Veröffentlichung von Schicksalen, die die Menschen berühren, und die Einladung zur Spende wird eine breite Welle der Solidarität entfacht. Und hier zeigt sich, dass die Kette mehr ist als nur eine Spendenaktion. Sie ist ein Ausdruck der Menschlichkeit und ein Appell an das Gute im Menschen. Und ganz klar: Ohne die Leser würde diese Initiative nicht funktionieren. Ihre Spenden und ihre Solidarität sind das Rückgrat der Aktion!

Die Kette der helfenden Hände zeigt, dass Solidarität und Mitgefühl auch in herausfordernden Zeiten lebendig bleiben – und dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann.

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