Star aus „Schwaben weißblau“ kommt nach Oberhausen – und Merkel ist auch dabei

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Bekannt als Merkel-Parodistin und aus TV-Fastnachtssendungen wie „Schwaben weißblau“: Kabarettistin Marianne Schätzle. © Woehrstein Fotografie Singen

Ihre Karriere hat sie Angela Merkel zu verdanken: Kabarettistin Marianne Schätzle, bekannt auch aus dem TV-Hit „Schwaben weißblau“, eröffnet einen heiße Saison auf der Stroblbühne Oberhausen.

Oberhausen – Aufgewachsen auf einem Bauernhof im Klettgau, Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, Familienphase mit drei Kindern und Teilzeitstelle als Lehrerin in einer Rehaklinik: Das „normale Leben“ von Marianne Schätzle hätte so weitergehen können – hätte ihr im Jahr 2000 nicht jemand gesagt, sie würde wie Angela Merkel aussehen. Bald parodierte Schätzle die CDU-Frau und war, nachdem Merkel Kanzlerin wurde, sogar im Ausland eine gern gebuchte Unterhaltung. Es folgten Auftritte für den SWR und das Bayerische Fernsehen („Schwaben weißblau – hurra und helau“) sowie mittlerweile drei eigene Bühnenprogramme mit „Comedy aus‘m Ländle“. Ihr aktuelles Solo „Es isch wie‘s isch“ spielt Schätzle am Donnerstag, 5. September, 20 Uhr, auf der Stroblbühne in Oberhausen. Info und Karten: www.strobl㈠wirt.de, Telefon 08802/222.

Hier die Antworten von Marianne Schätzle auf unseren Fragebogen „Zu Gast in Oberhausen“:

Was fällt Ihnen spontan zu Oberhausen ein?

Dass es in Bayern liegt, in der Nähe vom Starnberger See, und ich gerne in Bayern bin. Ich trete am liebsten in Baden-Württemberg und Bayern auf. Das sind die Orte, an denen man mich versteht und mein Humor ankommt.

Finden Sie ohne „Navi“ nach Oberhausen?

Selbstverständlich, zu meinen Auftrittsorten würde ich auch ohne Navi finden, wenn auch nicht gut. Da würde ich auch wieder die gute alte Landkarte auspacken. Aber ich fahre natürlich sehr gerne mit Navi, manchmal habe ich sogar zwei Navigationsgeräte eingeschaltet, wenn‘s kompliziert wird. Aber ehrlich gesagt macht das die Sache meist nicht einfacher. Es kommt vor, das eine Navi sagt „nach rechts“, das andere sagt „jetzt scharf links“, und ich überlege dann, ob ich gradaus fahren soll.

Was darf hinter der Bühne nicht fehlen?

Irgendwas zum Essen und, wenn‘s ganz gut läuft, hinterher ein Eierlikör.

Wenn der Saal mal eher leer ist: Was machen Sie?

Das kam schon lange nicht mehr vor, aber ich würd‘ trotzdem spielen, weil die, die da sind, freuen sich ja auf einen entspannten Abend – und den gibt’s bei mir.

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Ein Ritual, bevor Sie auf die Bühne gehen?

Ich packe schon mal meine Ukulele aus und spiele mir was vor.

Wie viele Auftritte pro Jahr schaffen Sie?

Aktuell so gut 50.

Ein Auftritt, den Sie nie vergessen werden?

Mein erster Auftritt, an dem ich drei Zugaben spielen durfte. Und der Auftritt für das Schweizer Außenministerium vor 700 Leuten in Bern. Es war der schweizerische Bundespräsident zu Gast in der ersten Reihe. Zu der Zeit gab es den Abhörskandal, die Amerikaner hatten die Kanzlerin abgehört. Ich hatte eine Rede gehalten in meiner Rolle als „Angela die Zweite“, die Bundeskanzlerin, und hinter mir war ein Obama-Double mit einer Zimmerantenne und riesigen Ohren... Das fanden die Leute megalustig.

Mit wem würden Sie gern mal auf einer Bühne stehen?

Mit der Monika Gruber natürlich. Im letzten Programm hatte ich über das Thema „Fleisch“ gesprochen. Als ich dann irgendwann eine Karte bekommen habe für ihr Programm, habe ich gehört, sie hatte das Thema fast gleich in ihr Programm aufgenommen. Das hatte mich megastolz gemacht.

...und mit wem niemals?

Mit irgendeinem rechten Schreihals.

Was machen Sie nach dem Auftritt in Oberhausen?

Ich fahre nach München zu meiner Tochter und Familie.

Und was ist die nächste Station?

Da geht’s dann gleich weiter am nächsten Tag zu einem Treckerfest in der Nähe von Heilbronn.

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