Die Geretsrieder Wäscherei Zero Wash ist erneut unter den Finalisten für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Mit innovativen Methoden wie Mikroperlen setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Branche.
Zum zweiten Mal in Folge gehört die Geretsrieder Wäscherei Zero Wash zu den drei Finalisten für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Bereits im vergangenen Jahr wurde dem Unternehmen dieser Erfolg zuteil: Neben dem damaligen Sieger, der Stadtwerke München, und den Berliner Bäderbetrieben, war Zero Wash schon 2023 unter den Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie „Gesundheit und Soziales“/„Persönliche Dienstleistungen“.
Wie berichtet wird in der Wäscherei an der Händelstraße Klimaneutralität großgeschrieben. Inhaberin Lidia Zoumis setzt unter anderem auf kleine Kügelchen, sogenannte Mikroperlen. Sie massieren den Schmutz aus der Wäsche und helfen, Wasser und Waschmittel zu sparen. Außerdem nutzt Zero Wash ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen, Öko-Gas und klimaneutrale Verpackungsfolie. Während der Corona-Pandemie hat Wirtschaftsingenieurin Zoumis diese innovative Waschtechnologie entdeckt, die es bislang in Deutschland nicht gab. Sie war mutig und machte sich mit ihrer Idee selbstständig.
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Wäscherei setzt auf Klimaneutralität und Innovation
Doch das ist noch nicht alles – Zero Wash tut noch mehr und setzt sich zum Beispiel für die Verringerung von Mikroplastik ein. „Mikroplastik ist bekanntermaßen ein großes Problem“, schreibt Zoumis in einer Mitteilung. „Ein Drittel des Mikroplastiks in den Weltmeeren wird beim Waschen von synthetischen Textilfasern freigesetzt. Und grundsätzlich entsteht der größte ökologische Fußabdruck im Lebenszyklus von Kleidung beim Waschen der Textilien“, erklärt die Expertin. „Deshalb setzen wir genau hier an: Zu unseren nächsten Initiativen gehören die erstmalige Einführung eines Mikroplastikfilters in Deutschland und das Recyceln von Trocknerfuseln – kleine Schritte, die zusammen einen großen Unterschied machen werden“, ist sie überzeugt.
Für Inahberin Lidia Zoumis ist Nachhaltigkeit ein Prozess
Dass Zoumis mit ihrer Wäscherei nun erneut im Finale für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis steht, erfüllt sie „mit unglaublichem Stolz und Begeisterung. Es zeigt, dass unser Engagement für nachhaltige und innovative Wäschereidienstleistungen nicht nur wahrgenommen, sondern auch auf höchstem Niveau gewürdigt wird.“ Zoumis und ihr Team sind laut Mitteilung fest davon überzeugt, „dass unser Ansatz, die Wäschereibranche nachhaltiger zu gestalten, der richtige Weg ist. Aber für uns ist das erst der Anfang – Nachhaltigkeit ist ein kontinuierlicher Prozess, und wir haben noch viel vor!“, kündigt Zoumis an.
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Preisverleihung im November in Düsseldorf
Laut Internetseite des Deutschen Nachhaltigkeitspreises haben 224 Fachjurorinnen und -juroren aus Forschung, Verbänden, Beratung und Zivilgesellschaft in der zweiten Juryrunde über Vorbilder des Wandels in allen Branchen der deutschen Wirtschaft entschieden. Erneut ist Zero Wash bei dem Wettbewerb in der Kategorie „Gesundheit und Soziales“ und in der Branche „Persönliche Dienstleistungen“ nominiert. Der Preis wird am Donnerstag, 28. November, in Düsseldorf vergeben.