Der Laubener Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, auf einer großen Wiese hinter dem Wertstoffhof einen neuen Treffpunkt für Jung und Alt zu schaffen.
Lauben – Die Fläche liegt direkt am Geh- und Radweg, der bei den Sportplätzen zwischen Heising und Lauben verläuft. Ausgangspunkt des Projekts war eine Aktion zweier Buben aus dem Ort. Sie hatten vor vier Jahren 70 Unterschriften für eine Pumptrackbahn gesammelt und an den damaligen Bürgermeister übergeben.
Zwar stand der Gemeinderat der Idee der beiden Jungen schon damals positiv gegenüber, das Vorhaben scheiterte jedoch an fehlenden Fördermitteln, wie Bürgermeister Mathias Pfuhl im Gespräch mit dem Kreisboten erklärt.
Jetzt soll die ersehnte Pumptrackbahn (eine spezielle Strecke mit Wellen und Steilkurven, auf der Biker und Skateboarder ihre Geschicklichkeit testen können) doch verwirklicht werden. Und nicht nur das: Auf dem Areal sind außerdem zwei Boulebahnen (ein Wunsch des Seniorenbeirats), ein Kneipp-Tretbecken, eine Calisthenics-Anlage, eine Rollspielanlage für jüngere Kindern, freie Spielflächen, eventuell ein Boulderblock sowie überdachte Sitzgelegenheiten und schattenspendende Bäume angedacht.
Gute Erreichbarkeit
Der Park ist fußläufig von beiden Ortsteilen schnell erreichbar und durch die Nähe zu Sportplatz, Parkplatz, Schule, Birkenmoos und mehreren Siedlungen ideal gelegen.
„Es ist uns ein großes Anliegen, einen Ort zu schaffen, an dem die Bevölkerung generationenübergreifend zusammenkommen kann, ohne den Verzehrzwang, den man in einer Gastwirtschaft hätte“, so Pfuhl.
Barrierefreie Gestaltung
Auch der Inklusionsgedanke spielt eine zentrale Rolle. Die Wege sollen barrierefrei gestaltet werden, und einige Geräte sind für Rollstuhlfahrer nutzbar. Aufgrund all dessen qualifiziert sich das Projekt für eine Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung. Möglich sind bis zu 50 Prozent der veranschlagten ca. 850.000 Euro. „Ein Entwurf eines Planungsbüros liegt uns bereits vor. Wir steigen jetzt in die konkreten Planungen ein. Dabei wollen wir auch die damaligen Initiatoren der Unterschriftensammlung und den Seniorenbeirat mit einbinden. Sobald die Planung abgeschlossen ist, können wir den Förderantrag stellen“, so Pfuhl.
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