Ratschen und genießen: Bierfest bringt die Einheimischen zusammen

  1. Startseite
  2. Lokales
  3. Bad Tölz
  4. Bad Tölz

Kommentare

Bierkönigin Anna Winkler zapft das erste Fass beim Bierfest an. © Arndt Pröhl

Bereits zum 3. Mal organisierten der Unternehmerverein „Wir für Tölz“ und allen voran Ralph Munkert das Tölzer Bierfest. Die Bänke auf dem Vichyplatz waren gut gefüllt.

Bad Tölz – Probieren, ratschen, genießen – das alles konnte man beim 3. Tölzer Bierfest am Wochenende auf dem Vichyplatz. „Wenn es nicht regnet, dann ist das Wetter gut“, scherzte ein absolut zufriedener Cheforganisator Ralph Munkert am Sonntag zur Mittagsstunde. Trotz des feuchten Morgens begannen sich auch da die Tische auf dem Vichyplatz rasch wieder zu füllen. Das „Wetterglück“ hatte der Veranstaltung, die von der Unternehmervereinigung „Wir für Tölz“ veranstaltet wird, bereits am Freitag und Samstag sehr gute Besucherzahlen beschert.

(Übrigens: Alles aus der Region gibt's jetzt auch in unserem regelmäßigen Bad-Tölz-Newsletter.)

Obwohl das Wetter gerade am Freitag und Sonntag durchwachsen war, waren die Bierbänke auf dem Vichyplatz gut gefüllt.
Obwohl das Wetter gerade am Freitag und Sonntag durchwachsen war, waren die Bierbänke auf dem Vichyplatz immer gut gefüllt. © Ewald J.Scheitterer

Eine Plattform für die jungen Wilden unter den Brauern

Das Traditionelle stand auch heuer wieder im Vordergrund. „Es werden zahlreiche unterschiedliche Biersorten ausgeschenkt, aber nahezu alle sind nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut worden“, freute sich Munkert. Lediglich der Waakirchner Hoppe-Bräu hatte ein paar Craft-Biere mit dabei. Insgesamt wollte Munkert mit dem Bierfest auch den „jungen Wilden“ unter den Bierbrauern eine Plattform bieten: „Gerade die kleinen heimischen Brauer haben ganz interessante Biere mit dabei.“ 

Traditionell ging’s dann auch beim Speisenangebot zu. Neben den unvermeidlichen Bratwürsten und Grillfleisch wurden Brotzeitteller und Radi angeboten. Die beiden Tölzer Brauereien Binder- und Mühlfeldbräu hatten extra zum Fest ein unfiltriertes helles Bier eingebraut, das regen Zuspruch fand. „Das schmeckt wirklich ausgezeichnet, genau wie das Weißbier vom Stegbräu“, stellte Siegi Held fest. Er war am Samstag bereits zum zweiten Mal samt Gattin gekommen und bestätigte, dass das Bierfest „eine super Sache ist.“ Vor allem lobte er die Brotzeiten, die vom Inklusionscafé Miteinand angeboten wurden.

Ein „schönes Fest für die Tölzer“

Ebenfalls am Samstagabend bereits zum zweiten Mal hatte sich Peter Königbauer mit seiner Frau am Bierfest eingefunden. Er lobte vor allem die Idee mit den kleinen 0,2-Liter-Gläsern, damit man auch verschiedene Biere probieren kann. „Bislang haben sich das Reutberger Weißbier und das Garmischer Kellerbier als meine Favoriten herauskristallisiert.“

Neun regionale Brauereien schenkten ihre Spezialitäten aus  - hier Matthias Wannek vom Tölzer Mühlfeldbräu beim Zapfen.
Neun regionale Brauereien schenkten ihre Spezialitäten aus – hier Matthias Wannek vom Tölzer Mühlfeldbräu beim Zapfen. © Ewald J.Scheitterer

„Es ist unglaublich, wie viele Bekannte man hier trifft, auch solche, die man schon lange nicht mehr gesehen hat“, freute sich Horst Mader. „Das Bierfest ist ein schöner Treffpunkt für viele Tölzer.“ Dass es ein Fest ist, das vor allem die Einheimischen anzieht, hatte Andreas Munkert, Vorsitzender von „Wir für Tölz“, auch schon in seiner kurzen Ansprache bei der Eröffnung betont. „Es ist ein schönes Fest für die Tölzer, und wenn noch ein paar Touristen dazukommen, dann ist das auch schön.“

Als ein „echt griabiges Fest“ bezeichnete Franz Fritzmeier die Veranstaltung: „Mir gefällt besonders, dass so viele Einheimische hier sind.“ Sein Favorit war das Dunkle vom Garmischer Brauhaus. Wie alle anderen war auch Michael Pongratz zu Fuß zum Bierfest gekommen: „Ich war auch schon die beiden letzten Male da und denke, es ist einfach ein schönes Fest.“ Angetan hat es ihm natürlich auch die Probier-Idee: „Bei der geringen Menge in den kleinen Gläsern kann man richtig viele Sorten verkosten.“

Auch interessant

Kommentare