Sanierung von berüchtigter Strecke zwischen Bad Tölz und Dietramszell: Einstige „Rumpelpiste“ wieder frei

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Wieder in einwandfreiem Zustand ist auf einem Großteil der Strecke die Fahrbahn der Staatsstraße 2368 zwischen Bad Tölz und Dietramszell. © Bock

Die Staatsstraße 2368 galt wegen ihres schlechten Zustands als übelste Rumpelpiste im Landkreis. Nun vermeldet das Staatliche Bauamt Weilheim, dass zumindest die Sanierung des „dringendsten Abschnitts“ fertig ist.

Bad Tölz/Dietramszell – Die Staatsstraße 2368 zwischen Bad Tölz und Dietramszell ist ab sofort wieder frei befahrbar. Das teilt das Staatliche Bauamt Weilheim mit. Laut der Behörde sind auf der Strecke täglich zwischen 1000 und 1500 Fahrzeuge unterwegs. Der Zustand der Fahrbahn war aber berüchtigt.

Staatsstraße 2368 in mehreren Abschnitten saniert

Saniert wurden zunächst 2017 die Ortsdurchfahrt von Obermühlthal sowie 2018 die Dietramszeller Straße in Bad Tölz. 2022 sei dann die Instandsetzung der Ortsdurchfahrt von Dietramszell abgeschlossen worden.

„In einem äußerst schlechten Zustand blieb der etwa neun Kilometer lange Abschnitt von Oberhof nördlich Bad Tölz über Kirchbichl nach Obermühlthal“, heißt es in der Mitteilung. Davon seien nun in etwa einjähriger Bauzeit die sechs Kilometer zwischen Kirchbichl und Obermühlthal „grundhaft saniert“ worden.

„Reibungsloser Bauablauf“ zwischen Bad Tölz und Dietramszell

Die Strecke sei am Donnerstag für den allgemeinen Verkehr freigegeben worden. Schul- und Linienbusse seien auf der Strecke sogar schon seit Wochenbeginn wieder regulär unterwegs. „Ein reibungsloser Bauablauf und das hohe Engagement der Baufirma und des beauftragten Ingenieurbüros führten zu einer Fertigstellung noch vor dem geplanten Termin“, schreibt ein Sprecher der Behörde.

In den kommenden Wochen würden noch Weidezäune wiederhergestellt. Auch stünden in einigen Böschungsbereichen nach Abschluss der Maisernte Erdangleichungsarbeiten aus. All das passiere aber unter fließendem Verkehr.

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Noch nicht saniert ist ein drei Kilometer langer Abschnitt nördlich des Weilers Oberhof bis südlich von Kirchbichl. Dieser Bereich soll laut dem Bauamt „innerhalb der nächsten Jahre entsprechend der Haushaltslage erneuert werden“. (ast)

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