Zu Weihnachten rücken Haustiere für viele Menschen immer stärker in den Mittelpunkt. In Großbritannien sorgt aktuell eine Geschichte über besonders großzügige Geschenkpläne für einen Hund für Aufsehen.
Weihnachtsgeschenke für Hunde: Wenn Haustiere Vorrang haben
Eine 40-jährige Projektmanagerin aus dem Raum London berichtet, dass sie in diesem Jahr deutlich mehr Geld für ihren Cockapoo ausgegeben hat als für ihren Ehemann. Wörtlich sagt sie: „Mein Hund bekommt Geschenke für 450 Pfund (etwa 515 Euro) – mein Mann nur eine Karte.“ Unter dem Weihnachtsbaum liegt ein ganzer Stapel an Präsenten für den Hund habe, heißt es in der britischen Boulevardzeitung „Mirror“.
Laut „Mirror“ gehören handgefertigte Halsbänder, bemalte Näpfe, mehrere Adventskalender, Kleidung und spezielles Hundefutter zu den Einkäufen. Am Weihnachtsfeiertag bekomme der Hund sogar ein eigenes Festessen mit Truthahn und Cranberrys. Auch Besuche beim Weihnachtsmann seien fest eingeplant.
Hundeliebe zu Weihnachten: Millionen für Geschenke ausgegeben
Der Bericht verweist zudem auf eine Umfrage unter 1000 Hundebesitzern in Großbritannien. Demnach wollen viele Halter ihre Tiere an Weihnachten wie Familienmitglieder behandeln.
Insgesamt sollen in diesem Jahr rund 293 Millionen Pfund (etwa 336 Mio Euro) für Geschenke für Hunde ausgegeben werden, berichtet „Mirror“. Der Ehemann der Frau nehme die ungewöhnliche Verteilung gelassen hin – der Hund sei für das Paar „wie ein Kind“.
Während Haustiere an Feiertagen oft verwöhnt werden, geraten ihre Bedürfnisse in Stresssituationen schnell in den Hintergrund. Besonders rund um den Jahreswechsel zeigt sich, wie sensibel viele Tiere auf äußere Reize reagieren.
Silvesterstress bei Hunden: Wie Halter richtig reagieren
Laute Knallgeräusche und Lichtblitze lösen bei vielen Hunden starke Angstreaktionen aus. Statt vorschnell zu Medikamenten zu greifen, können feste Routinen, ausreichende Beschäftigung und ein ruhiger Rückzugsort helfen, Stress zu reduzieren.
Auch vertraute Geräusche wie Musik oder der Fernseher schaffen oft zusätzliche Sicherheit. Entscheidend ist, dass Halter selbst ruhig bleiben und ihrem Tier Orientierung geben – so lässt sich der Jahreswechsel für viele Vierbeiner deutlich entspannter gestalten.