„Ich war 25 Jahre lang naiv“: Liz bereut diese 12 Beziehungsfehler

25 Jahre lang glaubte sie an falsche Versprechen, ignorierte Warnsignale und hielt an Beziehungen fest, die ihr mehr schadeten als halfen. In einer sehr persönlichen Kolumne für die britische Boulevardzeitung „Daily Mail“, in der sie regelmäßig über Beziehungen, Gesellschaft und persönliche Erfahrungen schreibt, zieht die Journalistin Liz Jones nun eine schonungslose Bilanz ihres Liebeslebens.

Jones beschreibt, wie stark ihr eigenes Selbstbild ihre Partnerwahl geprägt habe. Nach einer schwierigen Jugend und späterem beruflichen Erfolg im Modejournalismus habe sie lange geglaubt, Status, Großzügigkeit und Anpassung würden sie liebenswert machen. Wie sie in der „Daily Mail“ schildert, habe sie damit jedoch immer wieder Männer angezogen, die ihre Unsicherheiten ausnutzten oder sich von ihrem Erfolg bedroht fühlten.

12 Beziehungsregeln nach 25 Jahren Erfahrung

Aus ihren Erlebnissen leitet Jones zwölf klare Regeln ab, die sie heute konsequent befolgt:

  • Nie einen Mann daten, der mehr als zehn Jahre jünger ist
  • Nie einen Mann heiraten, der stark selbstbezogene Routinen über alles stellt
  • Einen Partner nicht unbeaufsichtigt lassen, wenn man selbst beruflich viel unterwegs ist
  • Nie einen Mann daten, der sich nicht einmal grundlegende Möbel anschafft
  • Keine Beziehung mit jemandem eingehen, der emotional, finanziell oder intellektuell nicht auf Augenhöhe ist
  • Nie einen Mann tolerieren, der Konkurrenz empfindet oder den Erfolg der Partnerin abwertet
  • Sich nicht aufopfern oder in eine Märtyrerrolle drängen lassen
  • Auch keinen Mann daten, der deutlich älter ist und körperlich oder geistig nicht kompatibel lebt
  • Fehler des Partners nicht „reparieren“ wollen, aber die eigenen Standards nie senken
  • Eine dauerhafte sexuelle Distanz nicht akzeptieren oder verharmlosen
  • Untreue oder Ausreden wie „Es ist doch nur Sex“ nicht hinnehmen
  • Rote Flaggen früh erkennen – und Konsequenzen ziehen, statt sie zu ignorieren

Viele dieser Regeln seien ihr erst im Rückblick klar geworden, schreibt Jones in der „Daily Mail“. Zu oft habe sie versucht, Beziehungen um jeden Preis aufrechtzuerhalten, statt sich selbst ernst zu nehmen.

Warum sie heute klare Grenzen zieht

Nach mehreren gescheiterten Beziehungen, Affären und einer von Untreue geprägten Ehe kommt Jones zu einem nüchternen Fazit: Ein erfülltes Leben lasse sich nicht durch einen Partner „reparieren“. „Ich war 25 Jahre lang naiv“, schreibt Liz rückblickend und beschreibt damit eine Phase, in der sie Warnsignale ignorierte und eigene Bedürfnisse immer wieder zurückstellte. 

Statt Anpassung und Hoffnung setze sie heute auf klare Grenzen, Selbstständigkeit und die Akzeptanz, dass persönliches Glück nicht zwingend von einer Beziehung abhängt. 

Wenn Beziehungen lange vor dem Ende kippen

Die Erfahrungen von Liz zeigen, dass Trennungen selten plötzlich kommen. Stattdessen entwickeln sich Unzufriedenheit und emotionale Distanz oft schleichend über Jahre hinweg – lange bevor eine Beziehung tatsächlich endet. Genau dieses Muster bestätigen auch psychologische Untersuchungen, die den Zerfall von Partnerschaften systematisch analysieren.

Studien zeigen, dass viele Beziehungen einen Wendepunkt erreichen, ab dem es „steil bergab“ geht: Kritik, Rückzug, Abwertung und fehlende Nähe nehmen zu. Werden diese Warnsignale nicht früh erkannt, ist eine Trennung häufig kaum noch aufzuhalten – selbst dann, wenn beide Partner das Ende zunächst unterschiedlich wahrnehmen.