Geländer für die Mauer, Rampe für die Brücke: Hochwasserschutz am Arzbach bald fertig

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Der Fußgängerüberweg bekommt noch eine Rampe für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder. © arp

Das Wasswewirtschaftsamt finalisiert heuer die Arbeiten am neuen Hochwasserschutz am Arzbach. Parallel läuft eine Unterhaltungsmaßnahme.

Arzbach – Die Anwohner der Arzbacher Alpenbadstraße mussten im vergangenen Jahr geduldig sein, denn von Frühjahr bis in den Winter hinein dauerten die Bauarbeiten des Wasserwirtschaftsamts zur Errichtung einer – teils kontrovers diskutierten – Hochwasserschutzmauer an. Diese steht nun seit Ende 2023, abwechselnd entlang den beiden Bachseiten von der Kreuzung der Staatsstraßen-Brücke bis zu den Tennisplätzen.

Geländer für die Mauer dient Sicherheit der Fahrradfahrer

Dieses Frühjahr stehen noch kleinere Arbeiten an, wie Franziska Marten vom Wasserwirtschaftsamt in Weilheim (WWA) auf Anfrage mitteilt. „Es stehen noch Schlosserarbeiten aus.“ Denn auf die Hochwasserschutzmauer soll nun noch ein Geländer draufkommen. „Das dient unter anderem zur Sicherheit für Fahrradfahrer“, erklärt Marten.

Überdies werde die Fußgängerbrücke vor dem Freibad noch eine barrierefreie Rampe bekommen. Aktuell ist die Brücke schon nutzbar, allerdings nur über eine Treppe erreichbar.

Barrierefreie Rampe wird an Brücke angeschlossen

Marten geht davon aus, dass die ausstehenden Arbeiten ab April in Angriff genommen werden. „Der Auftrag ist bereits vergeben.“ Man rechne für die Umsetzung der Maßnahme mit einer Dauer von circa einer Woche. Die Montage der Rampe und die des Geländers werde gleichzeitig erfolgen.

„Anschließend wird die Flussmeisterstelle Lenggries an den Tennisplätzen den Weg etwas anheben, so kann man auf beiden Bachseiten den gleichen Schutzgrad feststellen“, erklärt sie. Weiter sei geplant, zwischen dem Steg am Schwimmbad und dem Pegelsteg entlang des Bachs Betonblöcke aufzustellen. „Die Blöcke sind etwa 40 bis 50 Zentimeter hoch und dienen als Sitzgelegenheit.“

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Parallel zu den abschließenden Arbeiten läuft (wie berichtet) an diesem Abschnitt des Arzbaches eine Unterhaltungsmaßnahme. Die Flussmeisterstelle erneuert das Gerinne, das laut Marten über 60 Jahre alt ist. „Es hat einige Alterungserscheinungen, und die Uferböschung ist auch nicht mehr im besten Zustand“, erklärt Marten. Die Arbeiten für die Unterhaltungsmaßnahme werden nach Ostern wieder weitergehen und voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern, lautet die zeitliche Prognose des WWA.  

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