Die 25-jährige Elien aus Belgien arbeitet seit einem Jahr als Commercial Advisor bei einer Bank. In einem Interview mit dem belgischen Frauen‑ und Lifestyle‑Magazin "Flair" sprach sie offen über ihre Erfahrungen mit Geld.
Sie musste von null anfangen
Nach ihrem Bachelor in Kommunikationsmanagement verlief ihre Jobsuche schwierig. Viele Stellen verlangten Berufserfahrung. Bei einer Bank sah Elien eine Stelle für Absolventen mit Ausbildung, die perfekt zu ihr passte. Ihr Nettogehalt beträgt 2200 Euro pro Monat, was sie zufriedenstellt.
Die 25-Jährige wohnt allein in einer Mietwohnung in der belgischen Stadt Sint-Niklaas und zahlt 710 Euro Miete. Gas und Strom kosten sie 110 Euro pro Monat. Um finanziell flexibler zu sein, arbeitet sie einmal pro Woche in einem Flexi-Job. Dort verdient sie 15 Euro pro Stunde, was ihr Einkaufsbudget vollständig abdeckt.
"Auf meinem Sparkonto stehen momentan 3500 Euro, aber diese Zahl sagt nicht viel aus. Vor einem Jahr war kaum etwas drauf, denn ich musste von null anfangen, nachdem meine Mietkaution und die Auszugskosten alles verschlungen hatten", erzählte sie "Flair".
Kleine Ausgaben im Blick
Elien merkt, dass ihr Geld oft für kleine Ausgaben wie einen Kaffee unterwegs, ein Abendessen mit Freunden oder ein Geschenk für jemanden verschwindet. Deshalb hat sie Wochenbudgets pro Kategorie eingeführt. Sobald das Geld aufgebraucht ist, kauft sie keine Extras mehr – auch wenn es ihr manchmal schwerfällt.
Sie sieht sich selbst als lernende Sparerin, ohne alles sofort perfekt zu planen. Freunde von ihr investieren bereits in Häuser oder Fonds, während sie noch ein finanzielles Polster aufbaut. Sie sei überzeugt, dass jeder irgendwo anfangen muss.
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Bildquelle: Getty/SmileStudioAP
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4 clevere Wege, im Alltag Geld zu sparen
Auch in Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, clever Geld zu sparen. Mit diesen Tipps können Sie Ihre Ausgaben besser im Blick behalten:
- Altlasten aus der Energiekrise entsorgen: Viele Haushalte zahlen noch Tarife aus der Hochpreisphase 2022/23, während Neukunden deutlich weniger zahlen. Prüfen Sie Ihren Jahresverbrauch aus der letzten Abrechnung und vergleichen Sie Angebote mit mindestens zwölf Monaten Preisbindung.
- Handyvertrag: Alte Verträge kosten oft deutlich mehr als aktuelle Tarife, vor allem für Daten oder Optionen, die kaum genutzt werden. Prüfen Sie Ihren tatsächlichen Verbrauch und wählen Sie einen Tarif ohne Smartphone, passend dimensioniertes Datenvolumen und ohne unnötige Extras.
- Internet und Festnetz: Viele Haushalte zahlen für unnötig hohe Geschwindigkeiten, obwohl 50 Mbit oft ausreichen. Prüfen Sie die tatsächlich genutzte Geschwindigkeit und vergleichen Sie DSL, Kabel oder Glasfaser.
- Girokonto und Karten: Kontoführungsgebühren und Kartenkosten summieren sich schnell zu einem jährlichen Kostenblock. Addieren Sie alle Gebühren und vergleichen Sie günstigere Modelle oder Direktbanken. Ein Zweitkonto kann den Umzug erleichtern, bevor Sie das alte Konto kündigen.