Spannende Matches beim Celsion Amper-Tennis-Cup in Haimhausen

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Der Schwerstarbeiter: Luis Kleinschnitz spielte großes Tennis beim Turnier in Haimhausen und verlor unglücklich im Halbfinale. © Nico Bauer

Der Celsion Amper-Tennis-Cup in Haimhausen bot drei Tage hochklassigen Sport. Lokalmatador Luis Kleinschnitz erreichte das Halbfinale, während bei den Damen Kate Bierhoff triumphierte.

Es waren drei richtig spannende Tennistage in Haimhausen. Beim Celsion Amper-Tennis-Cup wurde hochklassiger Sport geboten und die düstere Wettervorhersage trat auch nicht ein.

Drei Tage hochklassiges Tennis

Der lokale Mitfavorit bei den Herren, Luis Kleinschnitz, drang bis ins Halbfinale vor. Die Nummer 171 der deutschen Rangliste feierte drei Siege gegen Maximilian Marquard aus Pfuhl (6:2, 6:1), Alexander Dörfler aus Ismaning (0:6, 6:1, 11:9) und den topgesetzten Weilheimer Raphael Briegel (6:4, 6:2). Im Halbfinale schied der an Nummer drei gesetzte Kleinschnitz gegen den an Nummer zwei gesetzten Tim Gennes (TC Grün-Weiß Aachen, Nummer 140 der deutschen Rangliste) mit 7:5, 4:6 und 8:10 aus.

Haimhausener Talent: Die zwölf Jahre junge Wanda Milde sammelte erste Damen-Erfahrungen auf höchstem Niveau.
Haimhausener Talent: Die zwölf Jahre junge Wanda Milde sammelte erste Damen-Erfahrungen auf höchstem Niveau. © Nico Bauer

Das hochklassige Match war ein wahrer Nervenkrimi, allein der erste Satz dauerte fast zwei Stunden. Im Finale der beiden Topgesetzten setzte sich dann David Eichenseher (TC Schießgraben Augsburg, Nummer 134 der deutschen Rangliste) mit 4:6, 6:2, 10:3 gegen Gennes durch.

Nervenkrimis, junge Talente und prominente Fans

Dominik Lapcik (TC Dachau 1950) setzte sich zum Auftakt gegen Felix Hutt (Iphitos München) durch, der bei den Herren 30 bereits in der Bundesliga gespielt hat. Das 6:3, 6:4 war eine starke Leistung. Dann kam für Lapcik aber das Aus gegen den an Vier gesetzten Ben Brandl (Friedberg, Nummer 302 deutsche Rangliste) mit 2:6, 2:6. Auch Markus Maier (TC Dachau 1950) startete mit einem Sieg. Er besiegte Luis Albert (Burghausen) mit 2:6, 7:6, 10:6 und unterlag in der zweiten Runde dem an Nummer sieben gesetzten Andreas Dimke (Altenfurt, Nummer 410 der deutschen Rangliste) in einem engen Match mit 6:7, 5:7.

Drei Nachwuchstalente aus Haimhausen

In der Damenkonkurrenz kamen drei Nachwuchstalente des gastgebenden SV Haimhausen zum Einsatz. Wanda Milde verlor gegen Mia Nötzig (Nürnberg) 0:6, 1:6, Johanna Krömer gegen Anjali Vasanthan (Iphitos München) 3:6, 3:6 und Laksha Dala gegen Jenna Gössel (Gräfelfing) 1:6, 2:6. Die erst zwölfjährige Wanda Milde spielt für ihr Alter bereits beeindruckendes Tennis und gilt als großes Talent im Landkreis Dachau.

Oliver Bierhoff war unter den Zuschauern

Siegerin bei den Damen wurde die an Nummer drei gesetzte Kate Bierhoff (Iphitos München, deutsche Rangliste: 208), die sich den Pokal redlich verdiente. Im Halbfinale bezwang sie die an Nummer zwei gesetzte Alissia Gleixner (Iphitos München, Deutsche Rangliste: 188) mit 6:2, 6:4 und im Finale die Bayernligaspielerin Annika Rittberger (Münchner SC, Deutsche Rangliste: 328) mit 3:6, 6:3, 10:7. Als Zuschauer drückte auch der prominente Vater Oliver Bierhoff (Ex-Fußballprofi, Golden Goal Torschütze im EM-Finale 1996) die Daumen. Trainiert wird Kate Bierhoff unter anderem vom ehemaligen Dachauer Tennisprofi Peter Gojowczyk.

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