980 Starter beim Karlsfelder Triathlon

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Der Champion und die schönen Frauen: Sieger Lukas Michels sprang begleitet von den Karlsfelder Cheerleaderinnen über die Ziellinie. © Nico Bauer

In ganz Deutschland kennt man es – das legendäre Karlsfeld Race. Mit fast 1000 Startern und sportlichen Höchstleistungen war der Triathlon rund um den Karlsfelder See auch heuer wieder eine ganz große Nummer.

Schon die Vorgeschichte der 34. Auflage des legendären Karlsfelder Triathlons ist rekordverdächtig. Bereits sechs Wochen vor dem Start waren die maximal zulässigen 1150 Anmeldungen erreicht, so früh wie noch nie. Tatsächlich an den Start gingen rund 980 Starterinnen und Starter, was eines der besten, wenn nicht sogar das beste Ergebnis aller Zeiten sein dürfte. Gestartet wurde über die Triathlon-Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 46 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen) und die Volksdistanz (0,5 Kilometer Schwimmen, 26 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen).

Ein Rekord nach dem anderen

Auf der Kurzdistanz begann nach zwei Stunden der Countdown im Stadion für den Sieger. Diesmal war es Lukas Michels (TSV Hohenbrunn), der bereits bei Triathlon- und Duathlonveranstaltungen in ganz Deutschland erfolgreich war. Bei seiner ersten Teilnahme in Karlsfeld siegte er in 2:02,51 Stunden. So richtig sicher war er sich bis zum Schluss nicht: „Beim Laufen waren die Beine schon sehr müde und ich wusste nicht so recht, wie es weitergehen soll.“

Michels lag nach dem Schwimmen und Radfahren gleichauf mit Vorjahressieger Christian Jais (TuS Fürstenfeldbruck), der bei seinem Heimtriathlon die ganze Familie dabei hatte. Beim Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke riss Michels die entscheidende Lücke, die sich schnell vergrößerte, weil Jais kurzzeitig ohne Schuhe loslaufen wollte. Im Ziel trennten die beiden 79 Sekunden.

Anja Renner sorgte für Olympischen Glanz

Anja Renner (1. FC Nürnberg Schwimmen) brachte olympischen Glanz auf die Anlage, denn die blinde Triathletin startet am 2. September bei den Paralympics in Paris. Nach viermonatiger Verletzungspause nutzte sie die Volksdistanz, um sich gemeinsam mit der Top-Triathletin Maria Paulig als Helferin in Form zu bringen. „Ich bin bei 70 Prozent und Karlsfeld macht richtig Spaß“, sagte die Teilnehmerin im Nationaltrikot. Sie kam fast zeitgleich mit Dajana Pechtl (MRRC München) ins Ziel, die auf der Kurzdistanz in 2:15,43 Stunden die beste Frau war und im Gesamtklassement Platz 16 belegte.

Bester Athlet aus dem Landkreis Dachau war Maximilian Zellner, der auf der Kurzdistanz mit 2:18,53 Stunden den 23. Platz belegte. Weitere Athleten aus dem Landkreis mit vorderen Platzierungen waren Sandi Glogovsek (forice 89, 39.), Sebastian Hielscher (SV Dachau, 41.), Claus Hielscher (SV Dachau, 48.), Karsten Sahlmüller (SV Dachau, 52.), Dominik Dietze (forice 89, 54.), Martin Schmidtner (LG Kreis Dachau, 71.), Tobias Kraatz (forice 89, 73.), Oliver Lepic (forice 89, 93.) und Günter Reichl (SV Dachau, 98.). Von 426 gewerteten Athletinnen und Athleten kamen sie unter die Top 100.

Auf der Volksdistanz umfasste die Ergebnisliste 531 Namen, bester Läufer war Roland Ziegaus (TV Velburg, 1:05,51 Stunden). Aus dem Landkreis durften sich Steffen Kunkel (Dachau, 6.), Dominik Hahn (Dachau, 8.) und Max Hopp (Karlsfeld, 10.) über vordere Platzierungen freuen.

Lob von knapp 1000 Athleten

Organisationschef Stephan Kirsch war überglücklich, als der letzte Athlet das Ziel erreicht hatte. Für den reibungslosen Ablauf und die perfekte Organisation erhielt der TSV Karlsfeld viel Lob von Spitzen- und Breitensportlern. Dieses Lob der knapp 1000 Athletinnen und Athleten gab Kirch an sein Team mit zehn Riegenführern und rund 100 Helfern sowie Polizei und BRK weiter: „Alle haben einen Riesenjob gemacht. Nur so ist so ein Triathlon möglich.“

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