Barbara Schöneberger führt durch den deutschen ESC-Vorentscheid – allerdings nicht allein. Die Wahl ihrer Co-Moderatorin spaltet die Fans im Netz.
Berlin – Am 28. Februar fällt die Entscheidung: Wer vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest in Wien? Neun Acts kämpfen um das begehrte Ticket zur 70. Jubiläumsausgabe. Barbara Schöneberger (51) führt durch den Abend – doch die Verkündung ihrer Moderationspartnerin sorgt für kontroverse Reaktionen.
Wie der SWR am Donnerstag (15. Januar) verkündet, übernimmt Hazel Brugger (32) die Co-Moderation beim deutschen Vorentscheid. Für die beiden ist es die erste gemeinsame ESC-Show. Unter dem Instagram-Beitrag von Eurovision.de zeigen sich viele Fans begeistert. „Omg, das wird toll“, jubelt eine Nutzerin. Ein anderer User lobt: „Sehr gute Wahl, die zwei.“ Die Vorfreude auf das Moderatorinnen-Duo ist bei vielen ESC-Anhängern deutlich spürbar.
Hazel Brugger bedankt sich für „großen Vertrauensvorschuss“ – doch ESC-Fans sind entsetzt
Doch es gibt auch massiven Gegenwind. „Bitte nicht diese Hazel, die war beim ESC schon schrecklich. Ist euch echt niemand Besseres eingefallen?“, schreibt ein User unter dem Eurovision.de-Beitrag. Bereits vorab hatten sich unter einem Instagram-Beitrag von ESC kompakt ablehnende Kommentare gehäuft. „Bitte nicht“, schreibt ein User knapp. Ein anderer wird deutlicher: „Oh bitte nicht, sie war schon beim ESC furchtbar unlustig.“ Ein weiterer Fan hat eine ganz andere Idee: „Stefan Raab sollte helfen.“
Während im Netz heftig diskutiert wird, äußern sich die beiden Moderatorinnen zum ESC-Vorentscheid. Barbara Schöneberger erklärt, die Last, allein den perfekten Act für Wien zu finden, falle ihr mit Brugger an ihrer Seite „richtig schön von den Schultern“. Ihre Co-Moderatorin zeigt sich selbstironisch: Die Wahl bedeute entweder einen „großen Vertrauensvorschuss“ – „oder, dass die Verantwortlichen sonst niemanden gefunden haben“. Zu den neun Acts gehören unter anderem Sarah Engels (33) und die „The Voice of Germany“-Gewinnerin Malou Lovis (27).
Das Auswahlverfahren läuft in zwei Schritten: Zunächst kürt eine 20-köpfige internationale Jury aus 20 Teilnehmerländern des Eurovision Song Contest drei Favoriten. Anschließend entscheidet allein das deutsche Publikum. Derweil gibt es traurige Nachrichten: Ein legendärer deutscher ESC-Kommentator ist verstorben. (sk) Verwendete Quellen: swr.de, Instagram