Sie unterstützt Projekte in der Region und damit Menschen unmittelbar: Die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Erding-Dorfen schüttet 12 000 Euro an Spenden aus.
Mehr als 78 000 Euro an Spendengeldern hat die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Erding-Dorfen in den vergangenen 13 Jahren an 61 Institutionen und Projekte in der Region ausgeschüttet. Allein heuer konnten 13 Hilfsorganisationen mit insgesamt 12 000 Euro unterstützt werden.
„Wir freuen uns, wenn wir Sie mit unseren Stiftungserträgen finanziell unterstützen können“, sagte Joachim Sommer, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftergemeinschaft und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, bei der Vergabe der Spendengelder. „Aber Geld ist das Eine, das Andere und weitaus Wichtigere sind Sie. Ihr Engagement, das Sie Tag für Tag und oftmals ehrenamtlich leisten, verdient größte Anerkennung“, betonte Sommer in einer Pressemitteilung der Stiftergemeinschaft.
Erleichterung für Menschen in Not
Jeder der 13 Spendenempfänger hatte bereits Vorstellungen, wie er seine Spende verwenden wird. Meist werden damit Leistungen außerhalb des Regelbetriebes finanziert.
Das Palliativ Team Erding brachte gleich ein gutes Beispiel. Mit 500 Euro unterstützt es einen Schwerstkranken, dessen Blindenhund während seines Klinikaufenthalts versorgt werden musste. Ohne diese finanzielle Hilfe hätte der Hund nicht bleiben können. So sind es oft vermeintliche Kleinigkeiten, die bei Menschen in Not Erleichterung und Freude bewirken.
Eine normalerweise ganz alltägliche Anschaffung macht das Frauenhaus des Landkreises mit dem Kauf eines Fahrrads. Viele Frauen, die hier Schutz suchen, haben nie Radfahren gelernt. Nun sollen sie die Gelegenheit dazu erhalten.
Große Not herrscht auch bei den Tafeln in Dorfen und Taufkirchen. Immer mehr Bürger sind auf vergünstigte Lebensmittel angewiesen. Hier fließen jeweils 500 Euro in Ausflüge, die ein- bis zweimal jährlich organisiert werden und den Menschen eine kurze Auszeit gönnen.
Die Nachbarschaftshilfe Holzland finanziert neue Stühle für ihren Zwergerlgarten. Der Weltladen Erding möchte mit seinen 500 Euro seine Bildungsarbeit gerade für Schülerinnen und Schüler ausbauen.
Mit dem sensationellen Knochenfund eines Ur-Elefanten machte das Urzeitmuseum Taufkirchen unlängst Schlagzeilen. Um diesen wohl 10 Millionen Jahre alten Fund zu bergen und für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist finanzielle Unterstützung nötig. Dafür spendet die Stiftergemeinschaft 3000 Euro.
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Die Brücke Erding möchte einen Raum schaffen, in dem der begleitete Umgang zwischen Eltern und Kindern in entspannter Atmosphäre möglich ist. 500 Euro fließen in dieses Herzensprojekt des Vereins für Jugendhilfe und -beratung. 1000 Euro erhielt die Kreisjugendfeuerwehr, die diese in Ausbildung und Materialien stecken möchte.
Medienerziehung und Hospizarbeit
500 Euro gingen an den Förderverein der Carl-Orff-Grundschule Altenerding für sein Projekt zur Medienerziehung. Kinder nutzen immer früher digitale Medien, sind aber oftmals damit überfordert. Das Projekt möchte auf Gefahren hinweisen und Eltern und Kinder beim kritischen Umgang unterstützen. Die Arbeit des Christophorus Hospizvereins Erding wurde mit 500 Euro unterstützt. Sie werden für die Kinderhospizarbeit verwendet.
Der Förderverein des Klinikums Erding erhielt 500 Euro für die ambulante psycho-onkologische Versorgung von Patienten, die keine Kassenleistung ist. Nach einer Diagnose, die Menschen psychisch schwer belastet, sei Hilfe für den Umgang mit der Krankheit wichtig, um eine möglichst hohe Lebensqualität zu schaffen.
„Geht nicht, gibt‘s nicht“, so lautet das Motto des Sophienhospizes am Sternweg in Erding, das 3000 Euro erhielt. Den letzten Lebensabschnitt eines Menschen zu begleiten und ihm dabei so viele Wünsche wie möglich zu erfüllen, gehört zu den Leitgedanken des Hospizes. Dabei helfen viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis ehrenamtlich mit. „Es ist“, so Leiterin Rita Gabler, „ein wunderbares Landkreis-Miteinander“.