Verantwortliche ziehen positive Bilanz auf der Jahresversammlung – Finanziell keine Sorgen
Egenburg – Beim VfL Egenburg läuft es bestens. Finanziell auf soliden Beinen stehend, profitiert der Verein, der in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen feiert, vor allem von viel ehrenamtlichem Engagement und Zusammenhalt. Das wurde auf der Jahresversammlung deutlich. Vorsitzender Robert Schneider blickte auf die Aktivitäten des Vereins zurück, wie die Teilnahme am Christkindlmarkt, die mexikanische Nacht, oder auch die Anschaffung eines neuen Regenwassertanks, den dem Verein kostenlos vom Schulzweckverband zur Verfügung gestellt worden war.
Einbrecher uriniert inRasenmäher-Tank
Eine eher unappetitliche Nachricht hatte Schneider bezüglich des Einbruchs in den Schuppen im vergangenen Jahr parat. Wie berichtet, waren bei dem Einbruch zwei Schlösser aufgebrochen und ein Kanister Benzin entwendet worden. Danach hatten sich die Einbrecher noch an der Gerätehütte der Gemeinde zu schaffen gemacht und einen Freischneider mitgehen lassen. Wie sich jetzt erst herausstellte, hat der oder einer der Täter in den Tank des Aufsitzrasenmähers uriniert. Das hat ein Experte jetzt festgestellt, da der Rasenmäher nicht mehr richtig funktionierte. Die Reparatur kostete rund 1700 Euro.
Die 75-Jahr-Feier findet am Wochenende, 20. und 21. Juli, statt. Details werden noch bekanntgegeben. Es werden mehrere Freundschaftsspiele stattfinden, und auch für das leibliche Wohl und die musikalische Unterhaltung wird der VfL sorgen.
Zweiter Kassier Franceso Cipolletta, der auch für die Mitgliederverwaltung zuständig ist, konnte den Anwesenden mitteilen, dass der VfL Egenburg wieder einmal gewachsen ist. Von den inzwischen 1020 Mitgliedern sind 425 weiblichen und 595 männlichen Geschlechts. 33 Prozent der Sportler sind Kinder und Jugendliche.
Verein istfinanziell gesund
Kassierin Simone Jochner berichtete von einer gut gefüllten Vereinskasse. Trotz des Sportheimneubaus kann der VfL seine Kredite tilgen und hat keine Geldsorgen – auch dank der enormen Eigenleistung der Mitglieder, die bei jedem Projekt in ihrer Freizeit mit anpacken.
Die Übungsleiter der Abteilungen Berg & Ski, Eishockey, Fußball, Gymnasik & Fitness, Stockschützen und Tennis berichteten über ihre Sparten. Während der Hauptverein noch Übungsleiter sucht, kann sich die Gymnastikabteilung mit Leiterin Carolin Heiß nicht über einen Mangel beschweren. „Wir haben viele neue Übungsleiter“, so heiß – von der „Krabbelgruppe bis zu den Senioren“.
Fußballabteilungauf Trainersuche
Übungsleiter suchen derzeit auch die Fußballer. Derzeit, so Abteilungsleiter Wolfgang Schmitz, zählt die Abteilung 283 Erwachsene und 126 Kinder und Jugendliche. Die erste Herrenmannschaft hat seit langem wieder die Aufstiegsrunde in die Kreisliga erreicht, konnte Schmitz stolz verkünden. Die AH-Mannschaft ist sogar schon aufgestiegen. Alle Mannschaften tragen dank Sponsoren nun die gleichen Aufwärmshirts. Die Abteilungsleitung soll demnächst um weitere Mitglieder aufgestockt werden.
Meine news
Bei den Stockschützen gibt es eine neue Damenmannschaft, berichtete Abteilungsleiter Dominik Geitz, der sich über eine „leicht gestiegene“ Mitgliederzahl auf nunmehr 73 Personen freut.
Die Abteilung mit dem größten Zuwachs ist die Tennissparte unter der Leitung von Gaby Kavka. Von 157 Mitgliedern in 2023 verzeichnete man einen Sprung auf heuer 170. Der letztjährige Schnuppertag habe „viel Zulauf“ gebracht, so Kavka, die beim VfL auch die Skigymnastik mit großem Erfolg anbietet. In diesem Jahr wird laut Kafka kein Schnuppertag mehr angeboten, da weder Platz- noch Trainerkapazitäten frei seien, um noch mehr Mitglieder aufzunehmen.
Gabriele Christeleit, die neue Abteilungsleiterin von Berg & Ski berichtete den Anwesenden von „immer super Wetter“ bei allen Aktivitäten – egal ob bei Bergtouren oder Ski-Tagesfahrten. Nach der Skisaison wird es im Juni und im Oktober noch zwei Tagesausflüge geben, stellte Christeleit in Aussicht.
Im kommenden Jahr wieder eine Aufstieg feiern will die Eishockey-Abteilung des VfL. Abteilungsleiter Josef Naßl berichtete, dass nach einer „super Vorrunde“ die Mannschaft in den Play-Offs leider einen „sauschlechten Tag“ gehabt habe.
Robert Schneidertritt nicht mehr an
Vorsitzender Robert Schneider bekräftigte im Übrigen noch einmal, bei den Neuwahlen im nächsten Jahr nicht mehr anzutreten. Der Vorstand soll zudem neu strukturiert, die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden (Bericht folgt).