Neu an der Wiesn: Marie-Therese bringt Alpenküche nach München

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Wolfgang Hingerl hat hat mit einer Gruppe Freunde das Marie-Therese in der Pettenkoferstraße eröffnet. Sie servieren alpenländische Gerichte in ihrem Gasthaus. © Yannick Thedens

Vier Freunde haben das Marie-Therese in der Münchner Ludwigsvorstadt eröffnet. Das Gasthaus soll für gute, unkomplizierte und bezahlbare Alpenküche stehen.

München – Veronika, der Lenz ist – weg. Das gleichnamige Speiselokal in der Pettenkoferstraße gibt‘s längst nicht mehr. Stattdessen ist Marie-Therese eingezogen, das Gasthaus von Niklas Hacker, Philipp Schlick, Dominik Kneidl und Wolfgang Hingerl.

Marie-Therese Gasthaus; Neueröffnung an der Theresienwiese in München
Das Ecklokal hat kürzlich in einem prächtigen historischen Bau nahe der Wiesn eröffnet. © Yannick Thedens

Sie sind bekannt in der Münchner Gastro-Szene. Hingerl (34) etwa ist Co-Chef des Sterne-Restaurants Mural Farmhouse. Seine Kollegen betreiben auch das Le Florida, das La Sophia oder die Amistad Bar. Jetzt hat Hingerl mit seinen langjährigen Spezln das Marie-Therese eröffnet. Die tz hat ihn besucht.

Bei Marie-Therese gibt‘s Alpenküche in München

„Etwa vor einem Jahr haben wir uns die Räume zum ersten Mal angeschaut.“ Lässig steht Hingerl unter einem Sonnenschirm auf der Terrasse, auf der gut 70 Leute Platz haben. Drinnen können bis zu 120 sitzen, und für mehr Gäste ist noch ein Schanigarten geplant.

Marie-Therese Gasthaus; Neueröffnung an der Theresienwiese in München; hier u. a.: pochierte Bachforelle, Schnitzel, Wurstsalat
Essen kann man im Marie-Therese zum Beispiel pochierte Bachforelle, Schnitzel oder auch Wurstsalat als Vorspeise. © Yannick Thedens

Das Lokal in dem denkmalgeschützten Eckhaus an der Wiesn wirkt dank hoher Decken und großer Fenster geräumig. „Es soll hier Leibgerichte geben“, sagt Hingerl, der BWL an der TU München studiert hat. Alpenküche mit Zutaten meist aus Bayern und Österreich.

Neue Gastro an der Wiesn: Unkompliziert und gut

Auf der Karte stehen zwei Käskrainer mit Brot (12 Euro), Blumenkohl mit Haselnüssen und Zuckerschoten (17 Euro), eine pochierte Bachforelle mit Kartoffeln (26 Euro) oder als Nachtisch eine Käseauswahl mit Zwetschgensenf (14 Euro). Am Mittag gibt‘s täglich wechselnde Gerichte (14,50 Euro) oder ein Angebot (ein Gericht plus Getränke für 19 Euro).

Die Halbe Hacker kostet 4,50 Euro. Dazu wollen er und seine Mitstreiter eine breite Wein-Auswahl bieten. Im Marie-Therese soll man es den ganzen Tag gut aushalten können – vom Mittagsgericht über Kaffee und Kuchen oder ein Glas Wein am Nachmittag bis zum Abendessen.

Marie-Therese Gasthaus; Neueröffnung an der Theresienwiese in München
So sieht das Marie-Therese Gasthaus in der Pettekoferstraße innen aus. © Yannick Thedens

Ein gutes Gasthaus sei zeitgemäß und ursprünglich, sagt Hingerl. Deswegen bietet er etwa Fisch vom Schliersee an. Mit dem Marie-Therese wollen sie nicht das Rad neu erfinden. „Sonst wird‘s ein komischer Mischmasch.“ Das Ziel daher: unkomplizierte, gute und bezahlbare Gerichte.

Marie-Therese Gasthaus, Pettenkoferstraße 48, 80336 München, www.marie-therese.restaurant, Tel.: 089/44236033; geöffnet täglich von 11.30 bis 0 Uhr (warme Küche von 12 bis 22 Uhr).

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