Adele ist in München, aber sie bleibt ein Phantom. Keine öffentlichen Auftritte, keine Fan-Treffen. Wo hält sich der Superstar auf und wie bleibt sie unerkannt?
Sie sagt Hello, singt – und servus! Superstar Adele bekommen Fans nur während ihrer Shows in Riem (noch bis Ende August) zu sehen. Ansonsten: Funkstille. Keine Fan-Treffen, keine Autogrammstunde, keine Bilder aus dem Biergarten. Als gäbe es im Adele-Stadion ein Tunnel, aus dem sie auf- und wieder abtaucht. Adele, das U-Boot.
Andere Stars mischten sich in München lieber unters Volk: Michael Jackson hielt vor Fans mal sein Baby aus dem Fenster im Bayerischen Hof, AC/DC aßen im Juni in der Innenstadt, Ed Sheeran trank Bier im Wirtshaus. Und Adele?
Wir machen uns auf Spurensuche. In der „Burger und Lobster Bank“ neben Adeles Nobel-Hotel Rosewood war die Sängerin bisher nicht, sagt ein Angestellter. Auch nicht in den Möbelgeschäften rundherum – dabei steht sie angeblich auf Inneneinrichtung. Und beim „Chinesen um die Ecke“, zu dem sie laut Interviews gerne geht, war sie auch noch nicht zu Gast.
Adele, das Phantom: Angestellte vom Rosewood sagen, sie habe am Samstag Fans aus dem Hotel zugewunken. Nur: Fotos davon gibt es nirgends. Dann sei sie am Sonntag weggefahren, angeblich zum Flughafen. In einem schwarzen Mercedes, „der war gepanzert“, raunt ein Mitarbeiter.
Adele: Hat sie München längst verlassen?
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Ist Adele zwischen den Konzerten also gar nicht in München? Vielleicht – sie könnte mit der richtigen Taktik aber auch durch München spazieren, sagt ein ehemaliger Personenschützer der Polizei. Er schützte Promis wie US-Präsident Joe Biden oder Hillary Clinton und weiß, wie man sie vor Fans (oder Schlimmerem) abschirmt: „Wir kennen Adele nur total geschminkt. Aber ohne Make-up, mit Sonnenbrille und Baseball-Cap – da erkennt die keiner. Und wenn sie und ihre Bodyguards sich wie die Masse kleiden, am besten Schwarz-Grau, und in einem normalen Tempo laufen, gehen sie auch in der Masse unter.“
Unterwegs arbeiten Personenschützer mit versteckten Hintereingängen und -einfahrten – oder Fake-Autos. „Da fährt die schwarze Limousine voraus, der Star fährt in einem normalen Wagen hinterher – und nimmt eine andere Route.“ Ein beliebter Trick wäre die Luft-Buchung: Adele residiert nicht, wie kolportiert, in ihrer 452-Quadratmeter-Suite im Rosewood, sondern hat sie nur zum Schein gemietet – und wohnt in einem anderen Hotel.
Sollte Adele auswärts essen (oder in ihr geliebtes Pub) gehen, „würde sie gleich den ganzen Laden für den Abend mieten – oder wenigstens für ein paar Stunden“, sagt der Personenschützer. „Das kostet zwar ein paar tausend Euro. Aber das ist für Adele ja kein Problem.“