Nach Taylor-Swift-Konzert-Absagen: Stadt München erklärt, welche Konzepte bei Terror-Drohungen greifen

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Luftaufnahme während eines Adele-Konzerts in München. © IMAGO / Sven Simon

Österreichische Behörden haben wohl einen Terroranschlag verhindert. Alle Taylor-Swift-Konzerte sind abgesagt. Die Stadt München erklärt, welche Sicherheitskonzepte für die Landeshauptstadt gelten.

München – Sämtliche Konzerte von Pop-Star Taylor Swift in Wien wurden abgesagt. Man will sich nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn die Bedrohung nicht frühzeitig erkannt und bekämpft worden wäre. Hintergrund: Österreichische Behörden meldeten am Donnerstag (8. August) zwei Festnahmen, offenbar hatten mutmaßliche Terroristen während der Auftritte der Amerikanerin massive Angriffe auf Menschenmassen geplant. Erst vor wenigen Wochen war die Künstlerin in München aufgetreten, aktuell spielt die englische Ikone Adele in der Landeshauptstadt zehn Konzerte. Die Stadt München erklärt auf Anfrage, was im Falle ähnlicher Bedrohungslage für Sicherheitskonzepte in der Landeshauptstadt vorgesehen sind.

Taylor-Swift-Konzerte nach Terror-Drohung abgesagt: Stadt München erklärt Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen

„Im Sicherheitskonzept der Veranstalter sind mit den Sicherheitsbehörden abgestimmte Räumungs- und Abbruchszenarien hinterlegt. Standardmäßig werden Großveranstaltungen von der Stadt mit Terrorabwehrsperren gesichert“, schreibt die Stadt auf Anfrage. Und weiter: „Bei Vorliegen einer entsprechenden Warnung stimmt sich das Kreisverwaltungsreferat eng mit der Polizei und dem Veranstalter ab.“ Im Rahmen der Adele-Konzerte in Riem werden zu den zehn Konzerten je 75.000 Menschen erwartet, zwei davon hat der Superstar bereits gespielt.

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Aufgrund der „Sensibilität des Themas“ gibt die Stadt keine weiteren Einblicke in die weitergehenden Ausführungen etwaiger Planungen. Bei Terrorereignissen ist ferner die Polizei München „lageführend“. Sämtliche Taylor-Swift- und Adele-Konzerte liefen in diesem Jahr in München besonders friedlich ab.

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