Rückruf bei Aldi Nord: Playland-Holz-Spielsets wegen Erstickungsgefahr zurückgerufen

Der Discounter Aldi Nord hat einen Rückruf für mehrere Holz-Spielsets gestartet. Wie aus einer Verbraucherwarnung hervorgeht, können sich bei den betroffenen Produkten Kleinteile lösen, die von Kindern verschluckt werden könnten. Besonders gefährdet sind Kinder unter drei Jahren.

Rückruf bei Aldi Nord: Diese Playland-Holz-Spielsets sind betroffen

Betroffen sind sechs Varianten der Playland-Holz-Spielsets, darunter Ausführungen mit Obst & Gemüse, Eiscreme, Frühstück, Keksen, Schrauben und Backzutaten. Die Produkte wurden am 10. März 2025 im Rahmen einer Aktion in Aldi-Nord-Filialen in Deutschland verkauft.

Produktwarnung für Eltern: Kleinteile können sich bei PLAYLAND-Holz-Spielsets lösen.
Produktwarnung für Eltern: Kleinteile können sich bei PLAYLAND-Holz-Spielsets lösen. ALDI Nord

Erstickungsgefahr durch Kleinteile: Nutzung wird dringend abgeraten

Aldi Nord rät dringend davon ab, die Spielsets weiter zu verwenden. Kunden können die betroffenen Artikel in jeder Aldi-Nord-Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet, ein Kassenbon ist in der Regel nicht erforderlich.

Für Rückfragen hat der Lieferant einen Kundenservice eingerichtet. Dieser ist per E-Mail unter service@protel-service.com oder telefonisch unter 0631/3428443 erreichbar.

Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass auch scheinbar robuste Holzspielzeuge Sicherheitsrisiken bergen können. Eltern wird empfohlen, Spielzeug regelmäßig auf lose oder beschädigte Teile zu überprüfen und Rückrufhinweise ernst zu nehmen.

Produkt zurückgerufen? Das sollten Verbraucher jetzt unbedingt beachten

Rückrufe wie der aktuelle Fall zeigen, wie wichtig es ist, schnell und richtig zu reagieren. Wer ein betroffenes Produkt besitzt, sollte Warnhinweise ernst nehmen – denn häufig geht es um Gesundheits- oder Sicherheitsrisiken, wie „Chip.de“ in einem Ratgeber erläutert.

Das ist bei einem Rückruf wichtig:

  • Produkt sofort nicht mehr verwenden: Auch wenn bislang kein Schaden entstanden ist.
  • Rückrufdetails prüfen: Produktname, Variante, Chargennummer oder Verkaufszeitraum vergleichen.
  • Rückgabe organisieren: In vielen Fällen ist die Rückgabe direkt im Geschäft möglich – oft auch ohne Kassenbon.
  • Erstattung oder Ersatz klären: Häufig gibt es den Kaufpreis zurück, alternativ einen Gutschein oder ein Ersatzprodukt.
  • Kundenservice nutzen: Hersteller oder Händler stellen meist Hotlines oder E-Mail-Adressen bereit.
  • Weitere Infos einholen: Rückrufe werden auf Verbraucherportalen und in der Presse veröffentlicht, erklärt „Chip“.