Wie geht es Donald Trump gesundheitlich? Gerüchte um seinen Zustand kommen immer wieder auf. Nun spricht Kanzler Friedrich Merz über den US-Präsidenten.
Berlin – Während andere Menschen jenseits der 70 Jahre längst ihre Rente genießen, denkt Donald Trump noch lange nicht ans Aufhören. Der US-Präsident übt sein Amt zum bereits zweiten Mal aus und feiert im Juni runden Geburtstag. Dann wird der gebürtiger New Yorker 80 Jahre alt und hat noch nicht mal die Hälfte seiner zweiten Amtsperiode erreicht.
Das enfant terrible des politischen Weltgeschehens ist omnipräsent, tägliche Postings auf seiner Plattform Truth Social mehr die Regel denn die Ausnahme. Ob Gesagtes, Geschriebenes und vor allem Befohlenes dabei immer von einem frischen Geist entstammen? Unlängst sind wieder zahlreiche Gerüchte aufgetreten, welche derselbe Inhalt eint – die Diskussion um Donald Trumps Gesundheit. Dazu äußert sich nun auch Friedrich Merz (CDU).
Gerüchte um Trumps Gesundheit: Nun äußert sich auch Kanzler Merz
Der Bundeskanzler will keine Zweifel an der Gesundheit Donald Trumps aufkommen lassen – und tritt den Gerüchten entgegen. „Ich habe aus meinen Begegnungen mit Präsident Trump keinerlei Veranlassung an seiner Gesundheit zu zweifeln“, ließ Merz im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag, 28. Januar, wissen.
„Ich habe den Eindruck, dass er, ja, in vollem Umfang seinem Amt gewachsen ist. Ich habe keinerlei Anzeichen dafür, dass das anders sein sollte“, fügte der Bundeskanzler in Bezug auf Trumps Gesundheitszustand an. Damit ging der Kanzler, selbst 70 Jahre alt, auf die Frage eines Journalisten ein, der die aktuellen Spekulationen rund um den weiterhin nach Grönland gierenden US-Präsidenten aufgreifen wollte.
Zwischen blauen Flecken und „exzellenter Gesundheit“: Wie steht es wirklich um Donald Trump?
De facto gibt es mal wieder eine Debatte darüber, ob das alles normale Alterserscheinungen eines 79-Jährigen sind oder ob es sich um Warnsignale eines überlasteten Staatschefs handelt. Das Weiße Haus erklärt immer wieder, Trump habe eine „exzellente Gesundheit“.
Vor allem blaue Flecken an der Hand fielen bei öffentlichen Terminen immer wieder auf. Oftmals sind die Stellen auffällig überschminkt. Trump erklärte das mit einer erhöhten Einnahme von Aspirin. Regierungssprecherin Karoline Leavitt hatte schon vor längerem angegeben, dass es davon komme, dass Trump häufig Hände schüttele.
Unlängst wurde medial aufgegriffen, dass Trump bei öffentlichen Terminen immer mal wieder die Augen geschlossen habe. Der US-Präsident wiederum widersprach der Darstellung, er sei eingeschlafen. Es seien Momente der Entspannung oder Langeweile gewesen.
Medienbericht entfacht Spekulation um Trumps Gesundheit – alles nur „Lügen“?
Jüngst hatte zudem ein Bericht des US-amerikanischen Nachrichtenportals Politico für reichlich Aufsehen gesorgt. Das Medium will unter Berufung auf Gespräche mit Diplomaten erfahren haben, dass sich der slowakische Ministerpräsident Robert Fico vom geistigen Zustand Trumps geschockt gezeigt haben soll.
Fico wies das entschieden zurück und bezichtigte Politico der Lüge. In einem Facebook-Beitrag schrieb er: „Niemand hat etwas gehört, niemand hat etwas gesehen, es gibt keine Zeugen, aber trotzdem hat nichts das Portal Politico davon abgehalten, mit Lügen daherzukommen.“ Weitere Dementi aus Kreisen des Weißen Hauses sind ebenso wenig auszuschließen, von Trump selbst sowieso nicht. (Quellen: Politico, dpa) (han)