Kabarett, Theater und ein Markt: Das „Tollhub“-Festival in Penzberg lebt vom Ehrenamt

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Vorfreude: „Tollhub“-Organisatoren und Standbetreiber beim Alternativmarkt. © Privat

Das Penzberger „Tollhub“-Festival lockt am 16./17. Mai wieder mit einem bunten Programm. Hinter der zweitägigen Veranstaltung steckt viel ehrenamtliche Arbeit von der „Aktion Kleinkunst“.

Penzberg – In Penzberg verwandelt sich das städtische Areal auf Gut Hub wieder in ein zweitägiges Festival-Gelände. Am Freitag und Samstag (16./17. Mai) findet dort das „Tollhub“ statt. Auf die Beine gestellt von der ehrenamtlichen Initiative „Aktion Kleinkunst“. Das Programm steht nun.

Am Freitag und Samstag (16./17. Mai) ist in Penzberg das „Tollhub“-Festival auf Gut Hub - Familientag und Alternativmarkt warten

Rund 50 Helfer sind rund um „Tollhub“ im Einsatz. „Alle ehrenamtlich“, wie Evi Mummert vom Orga-Team, stolz sagt. Mummert hatte das Festival 1998 maßgeblich mit aus der Taufe gehoben. Mittlerweile ist die Arbeit im Team mit Sandra Baumgartner, Andi Rauchenberger und Michael Zöller auf weitere Schultern verteilt. Die „Kleinkunst“ ist mit der Stadt Penzberg der Veranstalter.

Kabarett mit Constanze Lindner

Auftakt ist am 16. Mai mit dem Kabarettabend: Constanze Lindner tritt mit ihrem neuen Programm „Lebenslust“ ab 20 Uhr in Gut Hub auf (Karten zu 24 Euro gibt es bei Wohnkultur Baumgartner unter Telefon 08856/82091 oder an der Abendkasse).

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Kleine Schauspieler, ganz groß: Das Kindertheater spielt „Die Geschichte vom Aladin“ - und zwar für einen guten Zweck. © Privat

Angebote für Familien

Am 17. Mai steht dann der große Familientag samt Alternativmarkt an. Eröffnung ist um 13 Uhr mit dem Chor „Sommer Sound“ aus Wolfratshausen. Das Repertoire der Laiensängerinnen unter Leitung von Claudia Sommer reicht von Gospel und Soul bis Popsongs.

Ab 14 Uhr spielt das Kindertheater der „Kleinkunst“ das Stück „Die Geschichte vom Aladin“. Unter Leitung von Evi Mummert haben die Kinder ihre Rollen eingeübt. Und beschlossen, die Einnahmen der Aufführung einer gemeinnützigen Organisation zu widmen (Spende von 5 Euro an der Tageskasse).

Infos zum „Tollhub“

Alle Infos zum Festival gibt es online auf www.kleinkunst-penzberg..de.

Um 15 Uhr tritt die Kindergarde Iffeldorf auf, um 15.15 Uhr die Penzberger Teeniegarde und um 17 Uhr die Teeniegarde Iffeldorf. Um 16 Uhr spielt der heimische Posaunenchor unter Christian Bergmann, um 16.30 und 17.30 Uhr die „Danzlmusik“ im Biergarten. Ab circa 18.30 Uhr gibt es bei „kleinLive“ die Band „Miss Understood“ mit Akustik-Rock- und Pop zu hören.

Rund 30 Stände beim Alternativmarkt

Den Tag über gibt es den Alternativmarkt mit rund 30 Ständen von Kunsthandwerk bis Textilien. Diverse Vereine präsentieren sich.

Festival sei „immer kostendeckend“

Auf eines legt das ehrenamtliche Orga-Team Wert: Die „Aktion KleinKunst“ werde zwar von der Stadt unterstützt, aber nicht mit einem Zuschuss. Das zweitägige Festival „wird immer kostendeckend von uns organisiert“, betont Evi Mummert. Damit unterm Strich kein Minus steht, sind Spender – Firmen und Privatpersonen – wichtig. Michael Zöller vom Orga-Team bekräftigt: Abgesehen von den städtischen Unterstützungen und Personalleistungen seien die Ausgaben über direkte Spenden sowie Einnahmen aus Tickets und Gastro gedeckt, laut Aufzeichnungen „in vielen Jahren sogar überdeckt“. Die Stadt habe heuer mit einer Ausfallbürgschaft unterstützt, alle Einnahmen würden wieder über die Kommune abgerechnet.

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