Das Juni-Hochwasser vergangenen Jahres hat den Festplatz in Indersdorf stark beschädigt. Für das Volksfest muss das Areal für 75 000 Euro erneuert werden.
Indersdorf – Vom 23. Mai bis 1. Juni 2025 findet das Indersdorfer Volksfest statt. Die Vorbereitungen laufen bereits jetzt auf Hochtouren, denn nach dem verheerenden Hochwasser im Juni vergangenen Jahres steht Veranstalter Josef Schuster Junior vor besonderen Herausforderungen. „Das Hochwasser der Glonn hat tiefe Furchen und Gräben in den Volksfestplatz gespült“, erklärt er in einer Pressemitteilung der Gemeinde Indersdorf. Damit das Festzelt und die teils tonnenschweren Fahrgeschäfte sicher aufgebaut werden können, sei eine umfassende Sanierung notwendig.
Reinigung der Abwasserleitungen
„Zudem müssen alle elektrischen Installationen sowie die Abwasserleitungen vom Hochwasserschlamm gereinigt und teils erneuert werden. Und auch die Teer- und Pflasterflächen wurden beschädigt und müssen ausgebessert werden“, sagt Schuster. Auf rund 75 000 Euro schätzt Schuster aktuell die Sanierungskosten. „Aber nützt ja nichts. Ich habe die Arbeiten bereits in Auftrag gegeben, damit alles rechtzeitig zum Start des Volksfest-Auszug fertig ist. Schließlich wollen wir Ende Mai wieder wie gewohnt in Indersdorf gemeinsam feiern“, betont er.
Markt Indersdorfs Bürgermeister Franz Obesser ließ sich deshalb kürzlich vor Ort über die beauftragten Sanierungsmaßnahmen informieren: „Mir ist bewusst, mit welchen Kosten das Indersdorfer Volksfest ohnehin bereits jedes Jahr verbunden ist und dass sich die hochwasserbedingten Zusatzkosten nicht auf die Volksfestbesucher umlegen lassen. Umso mehr danke ich Festwirt und Veranstalter für ihr Engagement und freue mich sehr darüber, dass mit der Sanierung des Festplatzes nun alle Schäden behoben werden und unserem traditionellen Indersdorfer Volksfest im Mai dieses Jahres, nichts mehr im Wege steht“, so Obesser.
Das Hochwasser der Glonn hat tiefe Furchen und Gräben in den Volksfestplatz gespült.
Das Festzelt betreibt auch 2025, wie schon in den letzten Jahren, die Familie Brandl. „Wir haben mit Peter Brandl, Ehefrau Manuela und Stieftochter Julia einen neuen Vertrag unterzeichnet und wir freuen uns, dass wir weiterhin von der Familie Brandl bewirtet werden“, so Schuster.
Besonderheit zum 100. Jubiläum
Das Familienunternehmen aus Karlsfeld feiert in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen und weitet sein Engagement in Indersdorf sogar noch weiter aus. Neben dem Festzelt werde die Festwirtsfamilie Brandl dieses Jahr auch erstmals den Imbiss auf dem Festplatz übernehmen. In der neuen „Brandls Almhütte“ soll es unter anderem wieder das beliebte Schaschlik nach dem Originalrezept der Familie Senefelder geben. „Das wird viele unserer treuen Volksfestbesucher freuen, die mich seit Jahren danach fragen“, sagt Schuster schmunzelnd. Auch die meisten Schausteller und Bands stehen bereits wieder fest für dieses Jahr. Der Veranstalter des Indersdorfer Volksfestes verspricht: „Wir arbeiten an allen Ecken und Enden und mit Hochdruck an einem erfolgreichen Indersdorfer Volksfest 2025.“
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