Kellerbrand in Laim – Gebäude muss evakuiert werden

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Symbolbild: Ein Feuer in einem Kellerabteil führt zu einer gefährlichen Lage in Laim. Die Bewohner des Hauses mussten evakuiert werden, als die Feuerwehr erhöhte Kohlenmonoxidwerte entdeckte. © EHL Media / IMAGO

Ein Kellerabteil in einem Wohnhaus brennt völlig aus. Die Feuerwehr entdeckt erhöhte Kohlenmonoxidwerte, die eine Evakuierung des Gebäudes erfordern.

München – Ein vierstöckiges Wohnhaus wurde in den frühen Morgenstunden am Samstag, 10. August, von einem Kellerbrand heimgesucht. Aufgrund erhöhter Kohlenmonoxidwerte im gesamten Gebäude mussten die Bewohner ihre Wohnungen verlassen.

Hausbewohner bemerkt Rauch: Brand im Keller des Nachbarhauses war ausgebrochen

Ein Bewohner des Hauses bemerkte Rauch im Treppenhaus und verständigte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten zunächst keine Ursache für die Rauchentwicklung finden. Im Keller entdeckten sie schließlich eine Kabeldurchführung zum Nachbargebäude, aus der Rauch austrat.

Bei der Überprüfung des Nachbargebäudes wurde schnell klar, dass der Brand im Keller ausgebrochen war. Ein Atemschutztrupp fand ein vollständig brennendes Kellerabteil, das als Hobbywerkstatt genutzt wurde. Mit einem C-Rohr löschten sie die brennende Einrichtung. Die angrenzenden Abteile waren ebenfalls vom Brand betroffen und mussten auf weitere Glutnester überprüft und gelöscht werden.

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Bewohner werden in Großraumrettungswagen untergebracht – Rückkehr nach Entspannung der Lage

Um sicherzustellen, dass das Feuer vollständig gelöscht war, musste der betroffene Keller geräumt und einzelne Glutnester gelöscht werden. Während der Belüftung des Gebäudes mit mehreren Hochleistungslüftern wurden umfangreiche Messungen durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration im Treppenhaus und in den einzelnen Wohnungen fest. Das Gebäude wurde geräumt und die Bewohner wurden in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr untergebracht.

Nachdem das giftige Kohlenmonoxid mit Lüftern aus dem Haus entfernt worden war, konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Der entstandene Schaden dürfte sich im fünfstelligen Eurobereich bewegen. Während des gesamten Einsatzes war die Zufahrt von der Berg-am-Laim-Straße zum Leuchtenbergring gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte. (fhz)

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