Vodafone hat in Kreuth-Klamm Antennen für den Mobilfunk der Technologien 2G und 4G installiert und eine Basisstation errichtet. Seit Juni sind Einwohner und Gäste angeschlossen.
Kreuth – Vodafone hat am bestehenden Behörden-Funk-Mast (BOS) in Kreuth-Klamm Antennen für den Mobilfunk der Technologien 2G und 4G installiert und eine Basisstation errichtet.
Seit Juni sind somit Einwohner und Gäste durch den Bau des neuen Standortes erstmals an die mobile Datenautobahn von Vodafone angeschlossen. Die neuen Antennen unterstützen zudem die neuesten Varianten der Notruftechnologie AML und des Katastrophen-Warnsystems Cell Broadcast.
Dank AML wird bei einem Notruf an die „112“ der Standort des Anrufers automatisch an die Rettungsleitstelle übertragen, sodass die Retter den Unglücksort sehr schnell finden können. Und dank der neuen Technologie Cell Broadcast, die in allen Mobilfunkstationen installiert ist, wird die umliegende Bevölkerung via Smartphone vor Gefahrlagen wie zum Beispiel Großbränden, Gasexplosionen und Überflutungen gewarnt.
Neue Mobilfunkbasis stärkt Sicherheit in der Natur
Im Rahmen eines Ortstermins machten sich Bürgermeister Josef Bierschneider, Landrat Olaf von Löwis, Landratsamts-Jurist Martin Pemler, der ehemalige E-Werks-Leiter Norbert Kruschwitz und der stellvertretende Forstbetriebsleiter Marius Oeller als Vertreter des Grundstückseigentümers Bayerische Staatsforsten ein Bild von der neuen Anlage.
Christian Schilling, Beauftragter für Landespolitik bei Vodafone, sagte bei dem Termin: „Wer in der Natur unterwegs ist, weiß: Netz bringt Sicherheit. Mit dem Ausbau des Mobilfunkstandorts in Kreuth bringen wir die neuste Mobilfunktechnologie 5G jetzt auch in die entlegensten Winkel, damit Wanderer und Bergsportler immer verbunden sind und im Ernstfall auf schnelle Hilfe zählen können.“
AML-Notruf und Cell Broadcast verbessern Rettungsketten
„Für uns ist der Ausbau des Mobilfunks im Alpenraum ein wichtiger Sicherheitsaspekt, nicht zuletzt für unsere eigenen Beschäftigten, die tagtäglich in herausfordernden Lagen ihrer Arbeit nachgehen. Daher stellen die Bayerischen Staatsforsten gerne, wo nur möglich, den Grund und die Infrastruktur für entsprechende Mobilfunkmasten zur Verfügung“, stellte der stellvertretende Leiter des Forstbetriebs Schliersee, Marius Oeller, dar.
Bierschneider bedankte sich bei den Vertretern von Vodafone dafür, dass die bisher in diesem Bereich bestehende Lücke des Netzes nun geschlossen ist und somit zu mehr Sicherheit beiträgt. Ebenfalls galt sein Dank dem früheren Leiter des E-Werks Tegernsee, Norbert Kruschwitz, der den Kontakt zwischen Vodafone und dem Innenministerium hergestellt hatte und sich intensiv für die Umsetzung einsetzte.
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