„Ein buntes Potpourri“: Fast 150 Aussteller beim Tölzer Herbstzauber

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Stellten das Programm für den 19. „Tölzer Herbstzauber“ vor: (v. li.) Martina Duschl und Michaela Dorfmeister vom Organisationsteam sowie Kurdirektorin Brita Hohenreiter. © Arndt Pröhl

Es wird wieder zauberhaft in Bad Tölz: Vom 3. bis 5. Oktober lockt der „Herbstzauber“ all jene, die schöne Dinge mögen.

Bad Tölz – Von herbstlichen Stauden bis zu handgemachten Seifen, von Hüten bis zu Paketen mit Dirndl zum Selbernähen und von Eis bis Steckerlfisch: Beim 19. „Tölzer Herbstzauber“ erwartet die Besucher „ein buntes Potpourri“ an Ständen, sagte Martina Duschl, die bei einem Pressegespräch gemeinsam mit Organisatorin Michaela Dorfmeister das Programm vorstellte. Die herbstliche Ausgabe der „Tölzer Rosentage“ geht von Freitag, 3., bis einschließlich Sonntag, 5. Oktober, über die Bühne.

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Große Nachfrage von Ausstellern

Knapp 150 Aussteller sind mit ihren Ständen im Kurhaus und Kurpark vertreten. Dorfmeister freut sich vor allem, dass wieder einige Gärtnereien zum Herbstzauber kommen. „Tatsächlich ist es sogar eine mehr als voriges Jahr, weil wir dieses Mal einen Stand mit Sukkulenten haben.“ Den Besuchern wird gleich am Eingang ein „blumiger Empfang“ bereitet, verspricht die Organisatorin. Zwei Drittel der Aussteller seien alte Bekannte. „Mit einigen arbeiten wir seit Jahren zusammen“, sagt Dorfmeister. Der Rest ist neu. „Wir hatten heuer eine so große Nachfrage, dass wir das Gelände hätten ausweiten können“, freut sie sich.

Karitative Organisationen sind wieder mit dabei

Seit Langem mit dazu gehören auch die Stände, die von karitativen Organisationen betrieben werden. „Sie zahlen keine Standgebühren“, sagt Dorfmeister. Mit dabei sind beispielsweise wieder die Tölzer Tafel und die Ukraine-Hilfe mit ihrem Büchermarkt. Dicht umlagert ist auch immer der Stand des Fischbacher Frauenkreises. Dort gibt selbstgebackene Kuchen, Torten und Schmalzbrote.

Hunde sind herzlich willkommen – an der Leine

Hunde sind auf dem Ausstellungsgelände herzlich willkommen, betont Dorfmeister – wenn sie an der Leine geführt werden. Für sie und ihre Besitzer gibt es ebenfalls ein breites Angebot. Man kann sich beispielsweise über das Thema Tierkommunikation informieren oder sich eingehender mit Tierernährungsberatung beschäftigen. Zu beiden Bereichen werden auch Vorträge angeboten. Das Vortragsprogramm im Salettl des Kurhauses ist an allen drei Tagen generell sehr vielfältig. Man erfährt beispielsweise, wie man mit Safran gesund altert, wie negative Auswirkungen durch Elektrosmog vermeidbar sind oder was Oxymel-Honig eigentlich ist. Außerdem liest Stefan Boes (Freitag, 16 Uhr) aus seinen zwei Büchern, die seine Lieblingsplätze in der Region und ganz Oberbayern beleuchten. Am Sonntag, 5. Oktober, gibt es um 15 Uhr zudem noch eine Einführung in den argentinischen Tango mit einer anschließenden Milonga.

Wegen der Gema: Weniger Live-Musik

Musik ist sonst eher etwas rar beim „Herbstzauber“. Schuld daran ist die Gema. Es besteht die berechtigte Sorge, dass bei Live-Musik das gesamte Veranstaltungsgelände für die Berechnung der Gebühr herangezogen würde. Das sei einfach nicht leistbar, sagt Dorfmeister. Nicht verzichten will man allerdings bei der Eröffnung am 3. Oktober um 11 Uhr durch Bürgermeister Ingo Mehner auf Musik. Dabei spielt das „Jazzcafé“. Um nicht in Konflikt mit der Gema zu kommen, findet die Eröffnung wie vergangenes Jahr außerhalb des Geländes auf der Terrasse des Vitalzentrums statt. Auf dem Gelände selbst wird aber ein Drehorgelspieler unterwegs sein.

Nicht zu kurz kommen die Kinder. Für sie gibt es ein Programm mit Schminken, Bastelangeboten, Luftballonmodellage und einem Zauberer.

Achtung: Nur auf den offiziellen Parkplätzen parken

Der Eintritt beläuft sich auf acht Euro. Das ist ein Euro mehr als im Vorjahr. Auf der Rückseite finden die Besucher aber einen 5-Euro-Gutschein für die Genussmanufaktur in Gaißach. Zudem bekommt man mit dem unteren Abschnitt der Eintrittskarte ab einem Einkauf von 50 Euro bei vielen Anbietern auf dem Gelände einen Rabatt. Für die Dauerkarte bezahlt man 15 Euro. Kinder bis 15 Jahre haben freien Eintritt. Geöffnet ist an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass ist um 17 Uhr.

Traditionell ist der Andrang beim „Herbstzauber“ groß. Damit im Badeteil nicht völliges Verkehrschaos ausbricht, ist die Kommunale Verkehrsüberwachung in der Regel häufig unterwegs. Dorfmeister rät daher dringend, nur auf ausgewiesenen Parkplätzen oder im Parkhaus zu parken. Auch die Stellflächen am Bahnhof bieten sich an. Von dort geht es dann bequem mit dem Stadtbus zum Ausstellungsgelände.

Weitere Infos zum Programm gibt es auf www.rosentage.de.

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