Komplette Familie nach Besuch im Grand Canyon vermisst – Vorfall in der Nähe wirft Fragen auf

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Ein Urlaub endet im Ungewissen: Eine Familie bleibt nach ihrem Grand-Canyon-Besuch vermisst. Die Suche läuft auf Hochtouren.

Grand Canyon – Die dreiköpfige Familie Jiyeon Lee (33), Taehee Kim (59) und Junghee Kim (54), wollte eigentlich nur einen entspannten Urlaub verbringen. Nach ihrem Besuch am Grand Canyon planten sie, nach Las Vegas weiterzureisen. Doch seitdem gelten sie als vermisst, wie das Sheriffbüro des Coconino County am 20. März mitteilte.

Sheriff-Büro sucht dreiköpfige Familie nach Besuch im Grand Canyon

In der offiziellen Fahndungsmeldung wird berichtet: „Die drei waren zuletzt am 13.03.2025 auf einer Urlaubsreise vom Grand-Canyon-Gebiet nach Las Vegas unterwegs. Die Familie war in einem Mietwagen unterwegs, einem 2024 BMW mit dem CA-Kennzeichen 9KHN768.“ Zudem wird ergänzt: „Fahrzeug-GPS-Informationen zeigten, dass das Mietfahrzeug zuletzt am 13.03.2025 um ca. 15:27 Uhr auf der Interstate 40 in westlicher Richtung unterwegs war.“

In diesem Zeitraum ereignete sich auch ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der I-40. Doch ob der gesuchte BMW darin verwickelt war, bleibt unklar. Die Behörden fordern daher alle, die seit dem 13.03.2025 Kontakt zu der Familie hatten oder Informationen über ihren Aufenthaltsort besitzen, auf, sich zu melden. Immer wieder verschwinden Personen auch bei Wanderungen.

Großer Unfall ereignete sich parallel – Gibt es einen Zusammenhang?

Bei dem Unfall kollidierten etwa 22 Fahrzeuge, darunter mehrere Sattelschlepper. Insgesamt waren 36 Personen beteiligt, wobei zwei Menschen ums Leben kamen und 16 verletzt wurden, wie das Arizona Department of Public Safety (ADPS) mitteilte. Die vermisste Familie war jedoch nicht unter den Beteiligten.

NBC News berichtete unter Berufung auf ADPS, dass zum Zeitpunkt des Unfalls ein Wintersturm tobte und „die Straße mit Schnee und Eis bedeckt“ war. „Der Zusammenstoß verursachte einen Brand, der sich schnell auf die anderen beteiligten Fahrzeuge ausbreitete und mehr als 20 Stunden lang brannte“, heißt es.

„Müssen irgendwo in einer Schlucht sein“: Besorgte Kommentare fordern schnelle Aufklärung

Auf Facebook häufen sich besorgte Kommentare unter der Vermisstenmeldung. Eine Nutzerin äußert: „Sie müssen irgendwo in einer Schlucht oder so sein, oder von der Straße abgekommen sein, und jemand muss da rausgehen und überall nach diesen armen Leuten suchen.“ Ein anderer Kommentar schlägt vor: „Überprüfen Sie jede Nebenstraße. Das GPS hat ihnen wahrscheinlich gesagt, dass sie einer Forststraße folgen sollen, und sie sind stecken geblieben.“

Eine Frau berichtet von einem letzten Kontakt: „Diese Familie stand am Tag vor ihrem Verschwinden/dem Sturm hinter mir an der Maverick-Tankstelle in Williams. Ich habe mich mit der jungen Frau unterhalten. Ja, ich habe eine Anzeige bei der Polizei gemacht. So traurig.“ In einem anderen Vermisstenfall werden seit 15 Jahren drei Brüder vermisst. Bleiben Menschen vermisst, schaffen es diese Geschichten häufig auch in die Serie „Aktenzeichen XY“. (jh)

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