Gmunder Berg: Sorgen wegen Stau und Umleitungen

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Der Gmunder Berg ist schon jetzt eine Staufalle. Ab 13. Oktober wird er gesperrt und die B 318 bis Dürnbach saniert. © THOMAS PLETTENBERG

Ab 13. Oktober führt die Sanierung des Gmunder Bergs zu einer Vollsperrung, die große Verkehrsprobleme mit sich bringt. Im Gemeinderat wurde schon im Vorfeld diskutiert.

Gmund - Rings um den Tegernsee wirken die jüngste Vollsperrung der B 307 zwischen St. Quirin und Tegernsee, die zeitgleich erfolgte Sanierung des Bahnübergangs Kaltenbrunn und der damit verbundene Dauerstau noch immer nach. In Gmund blickt man bereits jetzt mit Sorgen auf das, was demnächst zu erwarten ist – ein neuer Stau. Am Rande der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden vor allem die Umleitungsstrecken zum Thema. Diese verlaufen, wie berichtet, von Nord nach Süd ab der Kreuzstraße über die B 472 bis zum Kreisverkehr bei Kammerloh und weiter über die Staatsstraße 2365 nach Gmund. Dass Autofahrer auf der B 318 bis Dürnbach, und von dort über die Finsterwalder Straße in Richtung Kaltenbrunn fahren, wird befürchtet.

Sperrung Gmunder Berg: Gemeinde will Einbahnstraßen-Regelung für Finsterwalder Straße

„Wir haben den Vorschlag gemacht, die Finsterwalder Straße zur Einbahnstraße zu erklären“, informierte Bürgermeister Alfons Besel (FWG), „doch man reagiert noch zögerlich im Bauamt.“ Auch werde man für die Zufahrt zum Kindergarten noch eine Einbahnregelung am Setzbergweg vorschlagen, so Besel. Um die Anlieger an der gesperrten Münchner Straße in Dürnbach sorgte sich Johann Schmid (SPD). Besel versicherte, dass das Ein- und Ausfahren möglich sein werde.

Wir müssen Druck machen

Vize-Bürgermeister Herbert Kozemko (CSU) hielt es für wichtig, die vorgeschlagene Einbahnregelung von Finsterwald in Richtung Dürnbach durchzusetzen. „Wir müssen da Druck machen“, forderte Kozemko angesichts langer Staus zuletzt auf der Finsterwalder Straße. „Denn wir müssen den Stau schließlich aushalten.“ Auch schlug er vor, die Gemeindestraße zwischen Moosrain und Hauserdörfl zur Einbahnstraße zu erklären, „um einen kleinen Zirkel zu schaffen“. Das Ausweichen über Schleichwege würde damit entfallen. Auch müsse von Anfang an am Tegernseer Hof eine Ampel mit sinnvoller Schaltung installiert werden, „und nicht erst im Nachgang, wie zuletzt“. Besel berichtete, dass die Ampel in Finsterwald während der Bauzeit abgeschaltet und durch eine Fußgängerampel ersetzt werde.

Die Option, den Verkehr am Stachus über die Mangfallstraße und Louisenthal nach Dürnbach zu leiten, wie es Josef Stecher (FWG) vorschlug, hielt Besel nicht für machbar.

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