Austropop-Star stirbt unerwartet mit nur 51 Jahren – großes Konzert am Wochenende abgesagt

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Große Trauer in Österreich. Nur Stunden vor einem Auftritt in der Hauptstadt verstirbt der Frontmann der Austropop-Band „Wiener Wahnsinn“.

Wien – Eigentlich war schon alles bereit für den Auftritt auf dem Ottakringer Kirtag in Wien. Doch am Tag nach der Eröffnung des beliebten Österreich-Rummels folgt die traurige Nachricht. „Wiener Wahnsinn“-Frontmann Martin Sobotka ist im Alter von nur 51 Jahren plötzlich und unerwartet gestorben.

„Wiener Wahnsinn“ im Mai 2022 auf dem Maifest am Wiener Prater.
„Wiener Wahnsinn“ im Mai 2022 auf dem Maifest am Wiener Prater. © Kurt Piles/Imago/Wien/Imago

Noch am Freitagvormittag hatte Manager Peter Pernica auf Facebook geschrieben: „Last call ….19:30 Ottakringer Kirtag !!!“ Wenige Stunden später musste der Veranstalter verkünden: „Aus gesundheitlichen Gründen kann das Konzert von Wiener Wahnsinn nicht stattfinden.“

„Wiener Wahnsinn“-Sänger Martin Sobotka ist tot: Band bestätigt traurige Nachricht

Die Tragödie wurde dann am Samstag öffentlich. Die Band bestätigte in einem Facebook-Post: „Am 19. September ist unser lieber Freund, Sänger und Frontman Martin ‚Soberl‘ Sobotka plötzlich und unerwartet viel zu früh von uns gegangen“. Weiter heißt es: „Wir sind unendlich traurig und können es nicht fassen. Soberl, Du fehlst uns … nicht nur auf der Bühne.“

Erst drei Tage zuvor hatte Sobotka seinen 51. Geburtstag gefeiert. Über die genaue Todesursache ist nichts bekannt. Sobotka wurde laut Medienberichten leblos in seiner Wohnung aufgefunden.

Fans nehmen Abschied von Austropop-Star Martin Sobotka: „Hinterlässt unermessliche Leere“

2023 hatte der Sänger offen über seine psychischen Probleme gesprochen. „Die Psyche spielte nicht mehr mit. Mir wurde alles zu viel“, erklärte er damals gegenüber oe24 und legte eine zwölfwöchige Auszeit ein, sechs Wochen davon in einer Reha-Klinik in Ottenschlag.

Martin „Soberl“ Sobotka galt als einer, der sich nicht verbog, seine Musik verband Wiener Gschmäh mit Rockmusik.
Martin „Soberl“ Sobotka galt als einer, der sich nicht verbog, seine Musik verband Wiener Gschmäh mit Rockmusik. © Kurt Piles/Imago/Wien/Imago

Die Trauer in der Austropop-Szene ist groß. Tausende Fans äußerten bereits ihr Beileid in den sozialen Medien. Sobotka und seine Band „Wiener Wahnsinn“ hatten eine Ära geprägt. „Sein Verlust hinterlässt eine unermessliche Leere, die Worte kaum fassen können. Für so viele von uns war er mehr als nur ein Musiker, er war ein Freund, Begleiter, ein Stück Familie“, schreibt ein Fan, „in unseren Herzen, in seiner Musik und in all den Momenten, die wir mit ihm teilen durften, wird er für immer weiter leben.“

Seit der Bandgründung 1999 war Sobotka das Gesicht von Wiener Wahnsinn. Mit Hits wie „Ned g‘scheit, aber geil“, „Café Hummel“ und „Deppert sein“ begeisterte die Gruppe ihre Fans. Am Ottakringer Kirtag waren sie Stammgäste – auch 2023 und 2024 sorgten sie dort für ausgelassene Stimmung.

In Deutschland trauern Fans und Weggefährten um Linda Bergen. Die Schlagersängerin starb Anfang September, ihr Tochter machte die traurige Nachricht bekannt. (moe)

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