Alle 25 planmäßig an der Oberliga teilnehmenden Eishockey-Vereine haben fristgerecht ihre verbindliche Anmeldung für die neue Spielzeit 2024/25 eingereicht.
GAP - Von den 25 gemeldeten Hockey-Clubs waren 24 davon auch in der Vorsaison bereits Teil der Oberliga. Einzig die Blue Devils Weiden, Oberligameister 2024 und somit DEL2-Aufsteiger, sind nicht mehr mit von der Partie. An dessen Stelle hat der Absteiger aus der Zweiten Liga, die Bietigheim Steelers (nun Oberliga Süd), die Anmeldung für den Spielbetrieb eingereicht. Insgesamt haben sich, wie auch im Vorjahr, 13 Teams für die Oberliga Süd und zwölf Vereine für die Oberliga Nord angemeldet. Einen Aufstiegsanwärter aus den Regionalligen – wie Stuttgart im Vorjahr – gibt es diesmal nicht.
Fixierung im Laufe des Julis
Die Unterlagen werden nun vom DEB durch das Zulassungsgremium – bestehend aus dem DEB-Rechtsanwalt, dem DEB-Vizepräsident, dem Leiter für Spielbetrieb sowie der Kaufmännischen Leiter der DEB-Ligen – geprüft. Nach Abschluss der Prüfung teilt das Gremium dem jeweiligen Verein das entsprechende Ergebnis schriftlich mit.
Planmäßig soll die finale Ligen-Zusammensetzung für die kommende Spielzeit im Laufe des Julis fixiert sein, um sowohl den teilnehmenden Klubs, als auch den DEB-Ligen-Verantwortlichen ausreichend Planungs- und Vorlaufzeit für die Saison 2024/25 zu gewährleisten.
Für die Oberliga Nord haben sich folgende Mannschaften beworben:
Füchse Duisburg, Moskitos Essen, TecArt Black Dragons Erfurt, Saale Bulls Halle, Hammer Eisbären, Hannover Indians, Hannover Scorpions, Herforder EV, Herner EV Miners, Icefighters Leipzig, Rostock Piranhas und Tilburg Trappers. In der Oberliga Süd wollen diese Teams starten: Bayreuth Tigers, Bietigheim Steelers, Deggendorfer SC, EV Füssen, Heilbronner Falken, Höchstadter EC, EV Lindau Islanders, ECDC Memmingen Indians, EHF Passau Black Hawks, EC Peiting, SC Riessersee, Stuttgarter EC und Tölzer Löwen.
In der kommenden Saison, die am 20. September starten soll, gibt es auch wieder Absteiger in die vierte Liga. Unterdessen haben die Riesserseer mit Michael Gottwald einen neuen Verteidiger verpflichtet. Der 21-Jährige machte erste Erfahrungen in der Oberliga Süd mit den Starbulls Rosenheim und wechselte danach in die Oberliga Nord. Zunächst spielte er für Herne, dann für die Moskitos Essen. Der Zwei-Wege-Verteidiger erzählt, wie es nun zum Wechsel zurück in den Süden der Republik kam: „Uli Maurer hat mich angerufen und dann habe ich kurze Zeit später das Angebot bekommen.“ Schnell waren sich die beiden Parteien einig. Für den Verteidiger läuft die Vorbereitung auf die neue Saison.
Ein großer Vorteil
Der Fahrplan lautet: „Trainieren, um so fit wie möglich zu sein und natürlich mit der Familie und meiner Freundin die Zeit im Sommer zu genießen – das ist mein Fahrplan.“ Es gehe ihm darum, „jeden Tag besser zu werden, egal ob auf dem Eis oder daneben um dann das Bestmögliche mit dem Team zu erreichen.“ Ein riesig großer Vorteil für Gottwald, der für die Deutsche U16- und U18-Nationalmannschaft aktiv war und auch für die Bundesrepublik bei der U18-Weltmeisterschaft in Deutschland spielte ist, dass er zwei Spieler aus dem Kader der Werdenfelser schon kennt.
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„Mit Alex Höller und Andi Mechel haben ich bereits in Rosenheim zusammengespielt“, erzählt Gottwald. „Den Rest der Mannschaft freue ich mich im August kennen zu lernen.“ Der Sportliche Leiter des SC Riessersee, Uli Maurer freut sich auf den neuen Mann: „Er hat trotz seines jungen Alters bereits drei Jahre Oberligaerfahrung. Wir sehen in ihm einiges an Entwicklungspotential. Wir brauchen solche jungen Spieler im Kader. Wenn sie sich verbessern, wird sich am Ende des Tages auch unsere Mannschaft verbessern.“
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