Rumänisches Duo bei Grainau gefasst: Keine Fahrerlaubnis und kinderpornographische Bilder

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Die Bundespolizei stoppte die beiden Rumänen (Symbolbild). © Bundespolizei Rosenheim

Die Bundespolizei hat in der Nacht von Montag auf Dienstag (9. Juli) an der B23 bei Grainau ein rumänisches Duo festgenommen. Dem Fahrer wird das Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz, dem Beifahrer der Besitz kinderpornographischer Inhalte vorgeworfen.

Grainau/ GAP - Bei einer grenzpolizeilichen Überprüfung zweier Insassen eines Wagens mit rumänischem Kennzeichen in der Nacht von Montag auf Dienstag (9. Juli) an der B23 bei Grainau/ Griesen, wurden gleich mehrere Straftaten aufgedeckt. Mithilfe eines Polizeicomputers hatte sich herausgestellt, dass der 23-Jährige am Steuer mangels Führerscheins gar nicht erst hätte fahren dürfen. Die Justiz in Hagen hatte gegen ihn im Frühjahr ein Fahrverbot erlassen. Zudem fanden die Beamten in der Seitenablage der Fahrertür einen zugriffsbereit abgelegten Teleskopschlagstock. Hierfür muss der Rumäne mit einem Verfahren nach dem Waffengesetz und wegen der Missachtung des Fahrverbots mit einer Strafanzeige rechnen.

Kinderpornographische Fotos

Die Personalienüberprüfung des Beifahrers brachte ans Licht, dass die Hagener Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen des Verdachts des Verbreitens kinderpornographischer Schriften ermittelt und auf der Suche nach einer Wohnanschrift des polizeibekannten Rumänen ist. Die Bundespolizisten beließen es aber nicht dabei, lediglich die aktuelle Erreichbarkeit des 28-Jährigen in Nordrhein-Westfalen ausfindig zu machen. Ein von dem Mann gestatteter Blick in die Fotogalerie seines Smartphones offenbarte ihnen, dass er offenkundig im Besitz von kinderpornographischem Material ist. Die abgespeicherten Fotos zeigten laut Polizeibericht teilweise und vollständig entkleidete Mädchen. Das Handy wurde sichergestellt.

Die zwei Rumänen wurden von den Beamten des Garmisch-Partenkirchner Bundespolizeireviers vorläufig festgenommen und für die weitergehenden Ermittlungen der Grenzpolizeiinspektion in Murnau überstellt. Beide werden wohl schon bald mit Strafverfahren zu rechnen haben.

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