Beruflich ein „kunterbunter Mix“: Diese Kandidaten wollen für die CSU in den Tölzer Stadrtat

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Sie wollen 2026 für die CSU in den Tölzer Stadtrat: (v. li.) Stefan Kirschneck, Karsten Bauer (aktuell im Stadtrat), Cornelius von der Heyden, Dominique Schneider, Manuel Kubach, dahinter Kreisvorsitzender und Landratskandidat Thomas Holz, Christof Botzenhart (Stadtrat), davor Julia Dostthaler (Stadträtin), ganz hinten Felix Wolf, Stefanie Rasch, Simon Lindmayr, Christine Brandl (Stadträtin), Bürgermeister Ingo Mehner, Dominik Gerg, Severin Eichenseher, René Mühlberger (Stadtrat), dahnter Sebastian König, Elisabeth Egger, Ruth Kunzmann, Matthias Winter (Stadtrat), Cornelia Krahe, Gabriele Frei (Stadträtin), Manfred Bimmel und Anton Mayer (Stadtrat). Nicht im Bild Michael Buchberger. © Christoph Schnitzer

Als erste Gruppierung in Bad Tölz hat die CSU ihre Stadtratskandidaten nominiert. Während Politik-Neulinge vorne auf der Liste landeten, muss sich eine amtierende Stadträtin mit einem hinteren Platz begnügen.

Bad Tölz – Sie sind gerne vorne dran: die Tölzer CSUler. Wie schon vor sechs Jahren nominierte der Ortsverband schon im Juli seine Stadtratskandidaten. „Da seid Ihr mit Abstand die Ersten“, lobte Kreisvorsitzender Thomas Holz wie 2019 und erkannte außerdem ganz praktische Vorteile. Man müsse nicht prüfen, ob jemand an mehreren Abstimmungen für Kandidaten teilnimmt.

CSU Bad Tölz zeigt sich vor Wahl selbstbewusst

Apropos „Erster sein“: Natürlich legt die CSU auch sonst selbstbewusst Wert auf die Feststellung, dass man politisch in Bayern oben steht. Im Wahlkreis sogar noch ein bissl weiter droben. Landratskandidat Holz verwies mit breiter Brust darauf, dass die CSU in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach das beste Zweitstimmenergebnis überhaupt erzielt hat.

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Zur Nominierung selbst: Interessant erst einmal, wer alles da war, und wer nicht. Altbürgermeister Eckart Fadinger verfolgte das Geschehen aufmerksam. Am selben Tisch sein früherer Stellvertreter Bruno Egger, der vor 60 Jahren seine ersten politischen Schritte getan hatte und wie Fadinger zum politischen Schwergewicht wurde. Egger war stolz, dass – „ohne mein Zutun“ – seine 26-jährige Enkelin Elisabeth angetreten war und ziemlich weit vorne landete.

Thomas Eberl kandidiert nicht mehr für Stadtrat

Natürlich waren alle Stadträte da. Nur Thomas Eberl fehlte. Das tut er allerdings auch bei fast allen Sitzungen. 2026 tritt er konsequenterweise nicht mehr an.

Die Kandidaten

1. Ingo Mehner
2. Christine Brandl
3. Severin Eichenseher
4. Christof Botzenhart
5. Elisabeth Egger
6. Simon Lindmayr
7. René Mühlberger
8. Dominique Schneider
9. Anton Mayer
10. Matthias Winter
11. Stefanie Rasch
12. Karsten Bauer
13. Stefan Kirschneck
14. Gabriele Frei
15. Cornelius von der Heyden
16. Felix Wolf
17. Cornelia Krahe
18. Dominik Gerg
19. Manfred Bimmel
20. Ruth Kunzmann
21. Manuel Kubach
22. Michael Buchberger
23. Julia Dostthaler
24. Sebastian König

Und dann die Kandidatinnen und Kandidaten, die laut Ortsvorsitzendem Severin Eichenseher einen „kunterbunten Mix“ der unterschiedlichsten Berufsgruppen repräsentieren: vom Handwerker bis zum Landwirt, vom Juristen bis zum Steuerberater. Sie alle stellten sich in rund einminütigen Reden den 50 Stimmberechtigten vor.

Für Frauen feste Listenplätze reserviert

Um den bei der Tölzer CSU meist unterrepräsentierten Frauen bessere Chancen einzuräumen, waren für die acht angetretenen Kandidatinnen feste Plätze reserviert. Christine Brandl, Stadträtin seit 2000, landete souverän ganz vorne auf Listenplatz 2. Vor ihr war Ingo Mehner gesetzt, der seltsamerweise schlechter abschnitt als bei der Bürgermeister-Nominierung im Juni, bei der 100 Prozent der Wahlberechtigten für ihn votierten. Diesmal waren zwei Stimmen ungültig. So reichte es „nur“ zu 48 Ja-Stimmen.

Die Damenriege lieferte noch weitere interessante Ergebnisse. Politik-Neuling Elisabeth Egger, im gleichnamigen Tölzer Malerbetrieb fest eingebunden, holte auf Anhieb 36 Stimmen. Sie geht auf Rang 5 in die Kommunalwahl. Nur eine Stimme weniger erhielt Dominique Schneider, kaufmännische Leiterin in einem medizinischen Versorgungszentrum. Enttäuscht dürfte Julia Dostthaler sein, der der Stadtrats-Bonus nicht half. Sie muss sich weit hinten einreihen. Auch Gabriele Frei verlor Stimmen.

Eichenseher auf Listenplatz 3

Bei den CSU-Männern bewies Ortsvorsitzender Severin Eichenseher, dass sich Ausdauer im politischen Wirken lohnt. Vor sechs Jahren noch weit hinten auf der Liste, holte der Jurist, BRK-Kreisvorsitzende und persönliche Referent von Innenminister Joachim Herrmann diesmal 43 Stimmen und Listenplatz 3, noch vor dem Dritten Bürgermeister Christof Botzenhart. Aufhorchen ließ auch Steuerberater Simon Lindmayr, der sich mit 40 Stimmen weit vorne in der Phalanx der gestandenen CSU-Stadträte einreiht. (Christoph Schnitzer)

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