Nächtlicher Einsatz: Brand im Hotel hält Feuerwehren auf Trab

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Nächtlicher Einsatz: Brand in oberbayerischem Hotel ausgebrochen

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Nächtlicher Einsatz an der Schützenstraße: Im Keller eines Hotels war ein Brand ausgebrochen. Der Koch wählte den Notruf.

Bad Tölz – Ein großes Aufgebot an Feuerwehren rückte am Donnerstagabend in Bad Tölz aus. Um 23.29 Uhr hatte die Leitstelle die Tölzer Einsatzkräfte zusammen mit den Kameraden aus Gaißach und Lenggries alarmiert. In einem Hotel und Gasthaus an der Schützenstraße war es zu einer Rauchentwicklung gekommen.

Kräftezehrend war es, das Brandgut unter Atemschutz aus dem Keller zu bringen.
Kräftezehrend war es, das Brandgut unter Atemschutz aus dem Keller zu bringen. © Feuerwehr Bad Tölz

Koch wählt den Notruf

„Durch die ausgelösten Rauchwarnmelder wurde der Koch, der im Haus wohnt, auf die Rauchentwicklung im Treppenhaus aufmerksam und wählte die 112“, berichtet die Tölzer Feuerwehr auf ihrer Homepage. „Glücklicherweise ist das Hotel zurzeit wegen Betriebsruhe geschlossen, sodass sich keine Gäste im Haus befanden.“

Drehleiter aus Lenggries kann abbestellt werden

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie fest, dass der Brand offensichtlich im Keller ausgebrochen war. Damit konnte die mit alarmierte Drehleiter aus Lenggries noch während ihrer Anfahrt abbestellt werden. Die Einsatzkräfte betraten unter Atemschutz das Gebäude und stellten fest, dass im Wäscheraum Wäschetrockner und Waschmaschine in Brand geraten waren.

Rund zwei Stunden dauerte der Einsatz für die Tölzer und die Gaißacher Feuerwehr. Die Lenggrieser Kameraden wurden auf der Anfahrt abbbestellt.
Rund zwei Stunden dauerte der Einsatz für die Tölzer und die Gaißacher Feuerwehr. Die Lenggrieser Kameraden wurden auf der Anfahrt abbestellt. © Feuerwehr Bad Tölz

Kräfteraubender Einsatz für Atemschutzträger

Das Feuer selbst war rasch abgelöscht. „Zeitaufwendiger und kräfteraubend war es dann, die Maschinen und das Brandgut unter Atemschutz aus dem Keller zu transportieren“, schildert die Feuerwehr. Unterstützt wurden die Tölzer dabei von zwei Atemschutzgeräteträgern der Feuerwehr Gaißach. Insgesamt waren sechs Atemschutztrupps im Einsatz.

Parallel hierzu wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter entraucht und kontrolliert. Neben den Freiwilligen Feuerwehren waren Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Nach etwa zwei Stunden konnten die Brandschützer ihre Arbeit beenden.