Mann mit Messer: SEK-Einsatz in Holzkirchen

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Polizei und BRK im Einsatz vor der Kirche St. Laurentius in Holzkirchen. © dak

Die Polizei scheint nervös zu sein dieser Tage. Nun gab es erneut einen Großeinsatz. In Holzkirchen hatte ein Mann den Notruf betätigt. Am Ende wurde ein 36-Jähriger festgesetzt.

Vermummte Polizisten rund um die Kirche St. Laurentius am Markplatz in Holzkirchen. Polizei-Autos, Rotes Kreuz. Ein SEK-Einsatz hat am Mittwochabend (3. Juli) in Holzkirchen für Aufmerksamkeit gesorgt– auch wenn er vergleichsweise unauffällig ablief. Der direkte Einsatzort war gut abgeschirmt zwischen Kirche und Miesbacher Straße.

Auch in Waakirchen war zuletzt ein SEK im Einsatz. Lesen Sie hier.

Hier zusammengefasst der Polizeibericht: Am Mittwoch Uhr kam es einem Polizeieinsatz, bei welchem unter anderem auch Spezialeinsatzkräfte (SEK) im Einsatz waren. Der Polizei wurde bekannt, dass sich ein 36-Jähriger in einer psychischen Ausnahmesituation befinden solle. Der Mann konnte einige Zeit später in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.

Mann in Besitz eines Messers

Der örtlichen Polizeiinspektion wurde mitgeteilt, dass sich Mann aus Holzkirchen in einer psychischen Ausnahmesituation befinden solle. Dabei ergaben sich auch Hinweise, dass der Mann im Besitz eines Messers sei und unmittelbaren Zugriff auf dieses habe. Auf Anfrage teilt die Polizei noch mit, dass der Eigentümer der Wohnung, in der sich der 36-Jährige befand, den Notruf absetzte.

Großaufgebot rückt nach Holzkirchen aus

Weiter heißt es: Da zu diesem Zeitpunkt konkrete Anhaltspunkte vorlagen, dass von dem Mann zunächst eine Eigengefährlichkeit ausgehen könnte, wurden unter der Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen zum Einsatzort beordert und Beamte des Spezialeinsatzkommandos Südbayern (SEK) sowie der Verhandlungsgruppe angefordert.

Das war unter anderem sichtbar, weil Einsatzkräfte mit Blaulicht über die Autobahn in Richtung Holzkirchen fuhren. Diese zivilen Autos standen dann zuhauf am Marktplatz.

Gebäude umstellt, um Gefahr für Einsatzkräfte auszuschließen

Die Polizei meldet weiter: Da hinsichtlich der weiteren polizeilichen Maßnahmen eine Gefährdung für die eingesetzten Polizeibeamten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das Wohngebäude, in welchem sich der 36-Jährige aufhielt, zunächst umstellt und ein möglicher Zugriff durch Kräfte des SEK vorbereitet. Die Ingewahrsamnahme durch die Spezialkräfte erfolgte kurze Zeit darauf und der Mann konnte für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Polizeiinspektion Holzkirchen verbracht werden. Verletzt habe er sich nicht, heißt es.

Abschließend meldet das Polizeipräsidium: Eine Gefahr für die Bevölkerung beziehungsweise das unmittelbare Umfeld des Mannes bestand zu keinem Zeitpunkt.

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