Angela Falkenhahn soll für SPD ins Rennen gehen

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Die designierte Landratskandidatin Angela Falkenhahn (3.v.l.) im Kreis ihrer Kollegen vom SPD-Kreisvorstand. Rechts Kreisvorsitzender Bruno Peetroons. © Steffen Gerber

Der Vorstand des SPD-Unterbezirks Miesbach hat sich einstimmig für Angela Falkenhahn als Landratskandidatin ausgesprochen. Die 61-Jährige ist stellvertretende Kreisvorsitzende und Gemeinderätin in Valley.

Landkreis – Nun hat auch die SPD ihren Hut in den Ring geworfen: Bei der Kommunalwahl im März kommenden Jahres soll Angela Falkenhahn für die Sozialdemokraten als Landratskandidatin antreten. Das entsprechende einstimmige Votum fiel laut einer Pressemitteilung in der jüngsten Sitzung des Gesamtvorstands des SPD-Unterbezirks. Die endgültige Nominierung soll voraussichtlich im April im Rahmen der Hauptversammlung erfolgen.

2020 als Bürgermeisterin kandidiert

Die 61-Jährige aus Oberdarching ist seit fünf Jahren Gemeinderätin in Valley und hatte dort 2020 auch als Bürgermeisterin kandidiert. Sie ist die ältere Schwester des Otterfinger Bürgermeisters Michael Falkenhahn und arbeitet als Geschäftsleitungsassistentin. „Angela Falkenhahn ist seit vielen Jahren politisch und ehrenamtlich aktiv und setzt sich leidenschaftlich für gesellschaftlich relevante Themen ein“, sagt Kreisvorsitzender Bruno Peetroons über seine Stellvertreterin. „Eines ihrer zentralen Anliegen ist der Schutz und die Unterstützung von Frauen in Notlagen.“

Für Schutz von Frauen stark machen

So möchte sich die Valleyerin laut SPD auf Kreisebene für soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und insbesondere den Ausbau von Frauenhäusern engagieren. „Es gibt immer noch viel zu tun, um Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, bestmöglichen Schutz zu bieten“, betont Falkenhahn. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass es im Landkreis mehr Unterstützung und sichere Anlaufstellen gibt.“ Zudem will sie sich nach eigenen Worten für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit nachhaltigen Verkehrsmitteln stark machen. Mit Falkenhahn habe die SPD, so Peetroons, eine „engagierte und kompetente Kandidatin, die sich mit Nachdruck für soziale Themen einsetzt und frischen Wind in das Amt der Landrätin bringen wird“.

Inzwischen drei Bewerber um Landratsposten

Mit der 61-Jährigen sind es knapp ein Jahr vor der Kommunalwahl nun drei Bewerber um den Landratsposten. Für die CSU soll der Schlierseer Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer ins Rennen gehen, für die FWG der Haushamer Bürgermeister Jens Zangenfeind. Offiziell nominiert sind sie aber alle noch nicht. 2020 war für die SPD die jetzige Kreisfraktionssprecherin Christine Negele angetreten.

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