Von Kläranlage bis Nahwärmenetz: Welche Projekte in Apfeldorf heuer anstehen

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Apfeldorfs Bürgermeister Gerhard Schmid vor dem neuen Dorfgemeinschaftshaus. © Manuela Schmid

Von der Kläranlagenerweiterung über das Dorfgemeinschaftshaus bis zum Nahwärmenetz: Apfeldorfs Bürgermeister Gerhard Schmid informiert über die wichtigsten Vorhaben der Gemeinde, die in diesem Jahr anstehen.

Apfeldorf – Die Kläranlagenerweiterung, die Apfeldorf derzeit zusammen mit der Nachbargemeinde Kinsau realisiert, könne voraussichtlich in diesem Frühjahr fertiggestellt werden, erklärt Apfeldorfs Bürgermeister Gerhard Schmid bei seinem Ausblick auf die Vorhaben der Gemeinde im Jahr 2025.

Ein großes Ziel für heuer ist natürlich auch die Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses. Wenn alles klappt, soll das Gebäude im Sommer fertig werden, so Schmid. Die Vereine, die dort ein neues Zuhause finden werden, warten schon sehnsüchtig darauf.

Von Kläranlage bis Nahwärmenetz: Was in Apfeldorf heuer ansteht

Die Glasfassade für das neue Foyer sei jetzt fertig gemacht worden, stellt Schmid fest. Nun müsse die Holzfassade noch fertiggestellt werden. Der Innenausbau läuft auch gerade noch auf Hochtouren.

„Die Außenanlagen machen wir dann nächstes Jahr“, blickt der Bürgermeister schon mal auf das Jahr 2026 voraus. Dazu gehören dann zum Beispiel weitere Spielgeräte sowie Sitzgelegenheiten am Spielplatz, eventuell auch ein Soccer-Park, und natürlich die Fußweganbindung ins Oberdorf, damit man künftig zu Fuß vom Dorfgemeinschaftshaus direkt zum Kleinen Hornberg laufen kann.

Noch heuer soll jedoch das Feuerwehrhaus fertig werden. Der Bürgermeister geht davon aus, dass die Fertigstellung bis zum Spätsommer oder Herbst dieses Jahres realisiert werden könnte. Dann soll dort auch das neue Feuerwehrfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Apfeldorf einziehen können. Vorher müssen allerdings die Tore und die Fenster noch eingesetzt werden. Im Moment läuft der Innenausbau, einschließlich der Elektro- und Sanitärinstallationen.

Start für „Cool Energy“

Noch in diesem Jahr will die Gemeinde auch ihr Projekt „Cool Energy“ starten. Dabei soll zum Aufbau eines Nahwärmenetzes für den Ortsteil Apfeldorfhausen unter anderem auch die Abwärme von Milch, die in einem Apfeldorfhausener Bauernhof erzeugt wird, genutzt werden. Zusätzlich soll ein Teil des Stroms aus der bestehenden großen Freiflächenfotovoltaikanlage, die sich ja direkt vor Ort in Apfeldorfhausen befindet, für das Nahwärmenetz des Ortsteils genutzt werden.

Es warten aber noch weitere Aufgaben, die in naher Zukunft von der Gemeinde erledigt werden müssen. „An der Kläranlage sind noch diverse Ertüchtigungen nötig“, blickt der Bürgermeister voraus. Eventuell könnte die Gemeinde zusammen mit Kinsau damit noch heuer beginnen, meint Schmid. Sicher ist dies jedoch noch nicht: Fest steht nur, dass der Erweiterungsbau im Frühjahr fertig werden soll.

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Gerhard Schmid ist seit einer Wahlperiode Bürgermeister der Gemeinde Apfeldorf. Auf die Frage, ob er bei den kommenden Kommunalwahlen wieder antreten wird, sagt er: „Ich würde gerne wieder kandidieren, ja.“ Aber natürlich wolle er dies zuerst noch mit seiner Familie besprechen, bevor er seine offizielle Kandidatur bekannt geben werde.

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