Nach CSU nominiert auch SPD Michael Schindler offiziell als Bürgermeisterkandidaten für Mindelheim

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Freuten sich über das klare Wahlergebnis v.l.: Zweiter Bürgermeister Roland Ahne, Steffi Schindler, Michael Schindler und die Ortsvorsitzende Claudia Miller. © Grabowski

Dass sich CSU und SPD auf einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten geeinigt haben, wurde bereits mehrfach berichtet. Der parteilose Stadtkämmerer Michael Schindler soll bei der kommenden Wahl antreten. Am vergangenen Donnerstag folgte nun der formelle Schritt – die offizielle Nominierung durch die SPD-Mitglieder im Gasthof „Zur Laute“.

Mindelheim – Ortsvorsitzende Claudia Miller begrüßte die Anwesenden und erläuterte nochmals die Beweggründe für die gemeinsame Kandidatur. Schindler überzeuge durch seine Fachkompetenz, betonte sie. Für die SPD sei ein soziales Miteinander das oberste Ziel – und das sehe man bei Schindler gewährleistet.

SPD nominiert Michael Schindler offiziell als Bürgermeisterkandidat für Mindelheim

In seiner Vorstellungsrede schilderte Michael Schindler zunächst seinen persönlichen Werdegang. Aufgewachsen in einem Bauernhaus mit Eltern und Großeltern in Rosenheim, habe er früh Bodenständigkeit und Gemeinschaftssinn kennengelernt. Seit 2017 ist er mit seiner Frau Steffi verheiratet, gemeinsam haben sie zwei Kinder. Beruflich habe er sich über viele Jahre in der Kommunalverwaltung bewährt, aktuell als Stadtkämmerer.

Mit Blick auf die anstehende Bürgermeisterwahl betonte er: „Eine Bürgermeisterwahl ist immer auch eine Persönlichkeitswahl.“ Nach 24 Jahren Amtszeit von Dr. Stephan Winter gehe es nun darum, Kontinuität zu wahren und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. „Eine Stadt wie Mindelheim ist nie fertig. Sie entwickelt sich ständig weiter“, sagte Schindler.

Michael Schindler nennt inhaltliche Schwerpunkte

Zu seinen inhaltlichen Schwerpunkten zählt Schindler insbesondere die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und eine Stadtentwicklung, die alle Generationen im Blick hat. Ein pulsierendes Gewerbe sei das Rückgrat der städtischen Finanzen, beim Flächenleerstandsmanagement sehe er noch Verbesserungspotenzial.

Dass er parteilos ist, sieht Schindler als Vorteil: „Ich stehe für alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Parteigrenzen. Und ich bringe das Potenzial mit, das Amt über mehrere Legislaturperioden auszuüben.“

Die anschließende Abstimmung der SPD-Mitglieder war dann tatsächlich nur noch reine Formsache. Alle 27 stimmberechtigten Genossinnen und Genossen votierten einstimmig für Michael Schindler.

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