Es wird (wieder) angepackt: Die Arbeiten für den Neubau der Kita St. Martin in Garmisch-Partenkirchen gehen weiter

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Haben die Bauarbeiten im Blick: Architekt Wolfgang Utz und Andreas Eiben, Verwaltungsleiter des Pfarrverbandes Zugspitze bei der Baustellenbesichtigung. © Margot Schäfer

Es geht weiter mit den Bauarbeiten auf dem kircheneigenen Gelände in der Garmischer Brauhausstraße 7! Dort, wo der Neubau der katholischen Kindertagesstätte St. Martin entstehen soll.

Garmisch-Partenkirchen - Nach monatelangem Stillstand auf der Brache arbeitet jetzt der große gelbe Bagger wieder, fahren Lastkraftwagen ein und aus, sind Erdarbeiten im Gange. „Alle Bodenproben waren in Ordnung, jetzt kann die Baugrube verfüllt, alles eingeebnet und für das spätere Fundament vorbereitet werden“, erklärt Andreas Eiben, Verwaltungsleiter des Pfarrverbandes Zugspitze.

Im März geht‘s los

„Gleich im März 2026 sollen die Bauarbeiten dann zügig beginnen“, ergänzt Architekt Wolfgang Utz. Dafür muss die neue Tekturplanung, die jetzt eingereicht wird, fristgerecht vorliegen, muss es Ausschreibungen gegeben haben. Derzeit dauert die Verzögerung des Bauprojekts circa neun Monate. Was war geschehen? Wie berichtet hatte die Erzdiözese als Maßnahmenträger nach einer internen Überprüfung die Ausschreibungen für den Rohneubau gestoppt.

Die bestehende, sechs Jahre alte Planung musste optimiert, die Kosten mussten um zwei Millionen Euro reduziert werden. Dem bestehenden Planungsteam ist unter neuer Projektsteuerung jetzt eine erfolgreiche Überarbeitung samt geforderten Einsparungen gelungen.

Mit der Zeit gehen

Gebaut wird statt mit Holz in Ziegelmassivbauweise mit Außenholzverkleidung, der Keller und Einzelgarderoben fallen weg, stattdessen gibt es eine Zentralgarderobe, die Küche ist als eine reine „Ausgabeküche“ konzipiert und vieles mehr. „Gleichzeitig konnten wir dem neuen pädagogischen Konzept bei der Überarbeitung Rechnung tragen, sind jetzt wesentlich ‚zeitgemäßer‘“, sagt Utz.

Der Architekt ist überzeugt: „Wir bekommen einen schönen Kindergarten mit wunderbaren Außenanlagen und Spielgeräten“. Die Kirchenstiftung St. Martin stellt das circa 3.000 Quadratmeter große Grundstück zur Verfügung, der Kostenrahmen hat die Obergrenze von 11,5 Millionen Euro. Davon kommen 6,45 Millionen Euro von der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen, „mit der wir Hand in Hand bestens zusammenarbeiten“, betont Eiben.

Im Herbst 2027 soll alles fertig sein. Dann können fünf Regelgruppen und eine Krippengruppe mit pädagogischem und Betreuungspersonal in das neue, funktionale Kindergartengebäude einziehen.

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