Die Genossenschaft „Biotop Oberland“ in Lenggries versorgt mehr als 800 Mitglieder. Vor Kurzem war mit Florian Streibl ein Abgeordneter zu Besuch.
Lenggries – Die Bio-Gärtnerei „Biotop Oberland“ in Lenggries gilt als Vorzeigemodell für nachhaltige Lebensmittelversorgung und genossenschaftliches Wirtschaften. Kürzlich informierten sich dort der Oberland-Abgeordnete und FW-Fraktionschef im Landtag, Florian Streibl, sowie der Lenggrieser Bürgermeister Stefan Klaffenbacher (FW) beim Rundgang über die Strukturen der seit zehn Jahren bestehenden Genossenschaft.
Streibl und Klaffenbacher bei „Biotop Oberland“ in Lenggries
Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, versorgt die Gärtnerei mittlerweile mehr als 800 Mitglieder im Isartal und setzt dabei auf gemeinschaftliches Engagement: „Mehr als 800 Mitglieder werden von hier versorgt – das Biotop ist ein großer Versorger im Isartal“, lobt Streibl.
Der Abgeordnete aus Oberammergau (Kreis Garmisch-Partenkirchen) und der Lenggrieser Bürgermeister zeigten sich überzeugt von der Genossenschaftsform. „Wenn jeder Abnehmer ein Teil des Ganzen ist, geht man ganz anders mit dem Produkt und den Erzeugern um“, bilanzierte Streibl nach dem Besuch.
Selbstbedienungsladen „Hofpunkt“ an der Obergrieser Straße
Im Anschluss besichtigten die beiden Männer den „Hofpunkt“ an der Obergrieser Straße, einen Selbstbedienungsladen. Hier können Kunden seit Juli 2022 rund 400 regionale Lebensmittel aus einem Umkreis von 100 Kilometern kaufen. Auch findet dort überschüssiges Obst und Gemüse aus der Gärtnerei seinen Weg in den Laden. Geöffnet ist der Laden von Montag bis Samstag von 7 bis 21 Uhr.
Streibl betonte, dass das neue Ladenschlussgesetz genau für solche innovativen Konzepte geschaffen wurde: „Die Kasse läuft rund um die Uhr – es braucht keine Kassenkraft. Also darf der Hofpunkt theoretisch auch rund um die Uhr offen haben, wenn er möchte.“ Die hohe Akzeptanz des Selbstbedienungsladens freut sowohl Bürgermeister Klaffenbacher als auch den Fraktionschef.
„Die Wertschätzung an regional erzeugten Lebensmitteln ist in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen, und das fördert auch die Vermarktung vor Ort wie hier am Hofpunkt“, so Klaffenbacher: „Wir sind sehr stolz darauf, so viele Lebensmittel erzeugen und vermarkten zu können.“
Mit dem „Das Gelbe Blatt“-Newsletter täglich zum Feierabend oder mit der neuen „Das Gelbe Blatt“-App immer aktuell über die wichtigsten Geschichten informiert.