Aktuell herrscht in Teilen Bayerns eine gefährliche Wetterlage. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes warnen mit der zweithöchsten Stufe.
Update vom 23. November, 22.45 Uhr: Die Gefahren-Zone in Bayern, also jenes Gebiet, für das der DWD die zweithöchste Warnstufe herausgibt, hat sich stark vergrößert. Inzwischen ist nicht nur Schwaben betroffen, sondern auch weite Teile Oberbayerns. Die Region, in der die amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis gilt, zieht sich nun von Ulm bis vor die Tore Straubings. Auch der Landkreis München ist damit betroffen. Weitere Details sowie Angaben dazu, wo weitere Warnungen gelten, gibt es in der Live-Karte des DWD:
Landkreise, in denen aktuell noch eine Vorabinformation gilt, können im Laufe der Nacht ebenfalls zu Warngebieten werden – daher ist es wichtig, sich nicht nur die akuten Warnungen vor Augen zu führen, sondern auch jene, die zu solchen werden können.
Glatteis zum Berufsverkehr: Gefahr bleibt bis zum Montagvormittag – Vorsicht ist geboten
Wichtig: Teilweise wurden die Glatteis-Warnungen, vor allem dort, wo sie erst seit späteren Verlauf des Abends auftreten, verlängert. Laut DWD laufen sie erst im Laufe des Montagvormittags aus, fallen also in den Berufsverkehr. Da hier viele Menschen auf das Auto angewiesen sind und sie nicht, wie vom DWD empfohlen, auf „Fahrten verzichten“ können, ist hier besondere Vorsicht geboten. Lieber etwas früher in die Arbeit oder zu Terminen fahren, als in Stress kommen und einen Unfall riskieren.
Erstmeldung vom 23. November: München – Eine brisante Wetterlage tritt über dem Westen Bayerns auf. Am Sonntagabend, 23. November, warnte der Deutsche Wetterdienst vor Glatteis – durch „plötzlich gefrierenden Regen“. Die Meteorologen gaben daher eine „Amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis“ heraus.
„Gefahr für Leib und Leben“ durch aktuelle Wetterlage in Bayern
Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) „besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz.“ Das vermeldeten die Meteorologen am Sonntagabend. Die Warnung der Stufe drei von vier gilt noch bis zum Montagmorgen, 24. November, um 6 Uhr. Vor allem in der Nacht sollten also Autofahrer sehr aufpassen.
Denn zu den möglichen Gefahren schreibt der DWD wörtlich: „Gefahr für Leib und Leben durch: plötzlich gefrierenden Regen.“ Eine Handlungsempfehlung gibt es auch: „Aufenthalt im Freien und Fahrten vermeiden bzw. Verhalten im Straßenverkehr anpassen; auf Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen bis hin zu Sperrungen/Schließungen einstellen, notfalls Fahrweise anpassen, möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen.“
Zahlreiche Warnungen in Bayern aufgrund von Eisregen und Glatteis: Live-Karte zeigt, wo es richtig ernst ist
Die Warnung gilt für weite Teile Schwabens im Westen von Bayern, zieht sich vom Landkreis Donau-Ries bis ins nördliche Allgäu. Darüber hinaus gibt es eine Glatteis-Warnung der Stufe zwei von vier für nahezu den gesamten Westen Bayerns sowie eine „Vorabinformation Unwetter“, ebenso vor Glatteis. Letztere gilt für den Großteil Oberbayerns, Schwabens und Unterfrankens sowie weite Teile Niederbayerns, Mittelfrankens und der Oberpfalz.
Alle weiteren Warnungen laufen ebenfalls im Laufe des Montagvormittags aus. Zudem besteht eine DWD-Warnung vor leichtem Schneefall, die für nahezu die gesamte Südhälfte Bayerns gilt. Damit wird nun nochmal mehr als deutlich: Der Winter ist in Bayern angekommen. (Quelle: DWD), (fhz)