„Wetterlage mit hohem Unwetterpotenzial“: Klirrende Kälte und Dauerfrost in Bayern – DWD mit neuen Warnungen

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Eisige Temperaturen setzen dem Freistaat zu. Es kommt zu Dauerfrost. Neue Schnee- und Regenfälle bergen zudem eine weitere Gefahr auf den Straßen.

München – Es sind fast arktische Temperaturen, die das Thermometer in Bayern derzeit anzeigt. Die klirrende Kälte hat den Freistaat fest im Griff. Am Sonntagmorgen (23. November) wurden in München minus zwölf Grad gemessen. In der Oberpfalz und im Frankenland waren die Werte ebenfalls im zweistelligen Minusbereich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von Dauerfrost und warnt im gesamten Freistaat. Zudem wird neuer Schnee erwartet. In der Nacht zu Montag droht dann eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential.

Auf den Straßen in Bayern droht es glatt zu werden (Montage/Symbolbild) © Screenshot DWD & IMAGO/Fotostand

Dauerfrost in Bayern – bis zu 10 Zentimeter Neuschnee am Sonntag erwartet

Der Sonntag steht laut DWD zunächst noch unter Hochdruckeinfluss. Dabei tritt bis zum Vormittag verbreitet mäßiger bis strenger Frost auf. Vielerorts gibt es leichten Dauerfrost. Noch bis 11 Uhr warnt der DWD deshalb in ganz Bayern vor strengem Frost. Durch überfrierende Nässe und Reif kann es zudem auf den Straßen glatt werden. In zahlreichen Kreisen gilt deshalb bis Sonntagvormittag um 10 Uhr eine Glätte-Warnung.

Abseits von Nebel- und Hochnebelfeldern kommt des Öfteren die Sonne zum Vorschein. Im Tagesverlauf breiten sich von Westen her zunehmend Wolken aus. Ab den Abendstunden kann es dann Niederschläge geben. In den Mittelgebirgen und an den Alpen wird es laut DWD stürmisch.

Gefrierender Regen und Schnee in Bayern – DWD warnt vor Glatteisgefahr

In der Nacht zu Montag (24. November) ziehen von Westen her neue Niederschläge auf. Diese verlagern sich bis zum Morgen in Richtung Süden und den Bayerwald. „Südlich der Donau, teilweise auch bis nach Mittelfranken hinein erhöhte Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen! In den übrigen Regionen meist leichter bis mäßiger Schneefall“, schreibt der DWD in seiner Wettervorhersage.

In Nordbayern werden verbreitet ein bis fünf, in der Oberpfalz und am nördlichen Bayerwald zum Teil fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee erwartet. Die Minimalwerte liegen bei minus ein bis minus acht Grad. Verbreitet wird es glatt. Am Montag häufig Regen, am Bayerischen Wald sogar Schnee. In Teilen Bayerns herrscht weiter Glatteisgefahr. Die Temperaturen erreichen zwischen null und sechs Grad.

DWD gibt Vorabinfo zu möglicher Unwetterlage aus – zahlreiche Kreise betroffen

Aufgrund der bevorstehenden Niederschläge und der Glättegefahr hat der DWD für die Südhälfte Bayerns eine Vorabinformation Unwetter vor Glatteis ausgegeben. Diese gilt von Montag, 0 Uhr bis Montag, 12 Uhr. „Die Niederschläge fallen zunächst als Schnee und gehen im weiteren Verlauf in Regen über. Dieser kann auf dem kalten Boden gefrieren und verbreitet zu Glatteis führen“, so die Wetterexperten.

Wo genau das Glatteis auftritt, ist noch unsicher. Dennoch habe eine solche Wetterlage ein hohes Unwetterpotenzial. In der Nacht zu Dienstag (25. November) kann es dann erneut zu Regen und Schneeregen mit gebietsweise Glätte in Bayern kommen. Die Temperaturen steigen auf bis zu sechs Grad. (Quelle: DWD und eigene Recherche) (jr)

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