Aufwärtsradeln in der Nockhergasse? Stadt prüft nach Gesetzesänderung

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Noch darf in der Nockhergasse nur in Richtung Isarbrücke geradelt werden. © cs

Jahrzehntelang suchte Bad Tölz nach einer Lösung für die Ost-West-Tangente. Nun könnte eine neue Regelung das Problem entschärfen.

Bad Tölz – Viele Jahre, um nicht zu sagen Jahrzehnte, sucht die Stadt Bad Tölz nach einer Lösung für den Radverkehr auf der Ost-West-Tangente. Sogar einen Durchbruch am Irlbeck-Haus war erwogen worden, um in der Nockhergasse eine Radspur zu ermöglichen. Bürgermeister Ingo Mehner machte den Räten in der jüngsten Bauausschusssitzung die „erfreuliche Mitteilung“, dass der Gesetzgeber nun eine überraschende Regeländerung bekanntgegeben hat.

Radproblem in Tölz

Sie eröffnet vielleicht neue Lösungsperspektiven für das Radproblem in Tölz. Demnach könnte es möglich sein, dass man künftig auch aufwärts eine durchgehende Fahrradspur anbietet, wie sie beispielsweise in der Hindenburgstraße in Richtung Innenstadt besteht. Und zwar ohne große bauliche Änderungen. Das Aufwärtsradeln in der Nockhergasse sei – unerlaubterweise – ohnehin schon vielfach geübte Praxis, ergänzten Mehner und Bauamtsleiter Christian Fürstberger.

Masterplan Radverkehrsachsen werde erst im ersten Quartal 2026 vorgestellt

Das Ganze müsse aber noch von den zuständigen Verkehrsexperten vor Ort geprüft werden. Die Engstelle am Irlbeck-Haus zum Beispiel ist problematisch. Der vom Rathaus in Auftrag gegebene Masterplan Radverkehrsachsen werde, so der Bürgermeister, ohnehin im ersten Quartal 2026 vorgestellt. Bis dahin werde man auch die Nockhergassen-Lösung geprüft haben.