Gartenhaus in Hechendorf brennt komplett nieder

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Das etwa drei mal drei Meter große hölzerne Gartenhaus stand komplett in Flammen und war nicht mehr zu retten. © Feuerwehr Hechendorf

Samstagmorgen, 3.41 Uhr, der erste Einsatz des Jahres für die Feuerwehr Hechendorf. Ein Gartenhaus brennt lichterloh. Ein Detail sorgt für Erstaunen.

Hechendorf – Es war der erste Einsatz für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hechendorf in diesem Jahr – und der hatte es gleich in sich. Ein hölzernes Gartenhaus ist am frühen Samstagmorgen an der Leitenhöhe komplett niedergebrannt.

Der Alarm über die Integrierte Leistetelle ging um Punkt 3.41 Uhr ein. Sowohl ein Nachbar als auch ein Angehöriger der Feuerwehr waren auf das Feuer aufmerksam geworden, wie der Einsatzleiter, Hechendorfs Kommandant Benjamin Grütze, gegenüber dem Starnberger Merkur schildert. Der Kamerad wohne in einer Parallelstraße und sei durch Knistergeräusche aufgewacht, berichtet Grütze. Dessen Frau habe dann auch die Bewohner des Reihenendhauses, auf dessen Grundstück das Gartenhaus stand, aufgeweckt.

Bei eisigen Temperaturen verlegten die Feuerwehrleute Schläuche.
Bei eisigen Temperaturen verlegten die Feuerwehrleute Schläuche. © Feuerwehr Hechendorf

Grütze, ein Führungsassistent und Kreisbrandmeister Jochen Thorn waren die ersten am Einsatzort. Sie erkundeten die Örtlichkeit und legten die Zugänglichkeit fest. „Weitere Führungsgehilfen haben den nächstgelegenen Unterflurhydranten ausfindig gemacht und das ersteintreffende Löschfahrzeug eingewiesen“, erklärt Beate Blecha von der Feuerwehr. Somit konnte schnellstmöglich die Brandbekämpfung beginnen.

Kameraden der benachbarten Feuerwehr Oberalting-Seefeld positionierten sich mit einem zweiten C-Rohr, um als sogenannte Riegelstellung ein Übergreifen der Flammen auf eine Hecke und eine Garage zu verhindern. Das Gartenhaus grenzte direkt an die Garage an. Die Bewohner hätten geistesgegenwärtig die Autos herausgefahren und in Sicherheit gebracht, schildert Grütze. Zusätzlich wurde die Oberaltinger Drehleiter in Stellung gebracht, um im Falle einer Ausbreitung des Feuers eingreifen zu können – und um die Einsatzstelle auszuleuchten.

Einsatzkräfte hatten schweren Atemschutz angelegt, als sie den Brand löschten.
Einsatzkräfte hatten schweren Atemschutz angelegt, als sie den Brand löschten. © Feuerwehr Hechendorf

„Nachdem die Ausbreitung erfolgreich verhindert werden konnte, begann die eigentliche Brandbekämpfung“, so Beate Blecha in ihrem Bericht. „Mithilfe einer Motorsäge wurde das Gartenhaus auseinandergenommen, die Teile im Garten verteilt und abgelöscht.“ Sieben Atemschutzgeräteträger waren im Einsatz, insgesamt waren es 36 Kameraden der beiden Feuerwehren mit sechs Fahrzeugen. Dazu kamen Rettungsdienst, Helfer vor Ort und Polizei. Die Zusammenarbeit sei „hervorragend“ gewesen, betont Blecha.

Zur Sicherheit wurden die Nachbarn informiert, die Fenster ihrer Wohnungen wegen der Rauchentwicklung geschlossen zu halten. Wegen des Löschwassers informierte die Feuerwehr zudem den Bauhof der Gemeinde, um nach dem Löscheinsatz die Straße sowie den Gehsteig zu streuen. Gegen 6  Uhr waren die Feuerwehrleute wieder in den Gerätehäusern, Reinigungs- und weitere Arbeiten zogen sich nach Angaben Grützes aber fast den ganzen Tag über hin.

Als vermutliche Brandursache gilt nach Angaben der Herrschinger Polizei Restglut in einem Ofen. Den Sachschaden gab ein Sprecher auf Merkur-Anfrage mit rund 4000 Euro an. Verletzt wurde nach Angaben von Polizei und Feuerwehr niemand.  

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