In Teilen Bayern regnet es ununterbrochen, andere können sich vor Schnee kaum retten. Experten prognostizieren, wo es weiß wird - und wo sich die Sonne zeigt.
München - Unter Tiefdruckeinfluss strömt weiter feuchte und allmählich auch wieder kältere Luft nach Bayern. Am Dienstag, 25. November, gibt es deshalb an den Mittelgebirgen bei leichtem Dauerfrost oberhalb von 600 Metern sowie an den Alpen oberhalb von 800 Metern Glätte durch Schnee. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Vorhersage.
Wintereinbruch in Bayern: DWD prognostiziert bis zu 40 Zentimeter Neuschnee im Freistaat
Im östlichen Niederbayern sind bis zum Mittag noch zwei bis fünf Zentimeter Neuschnee möglich. In den Alpen sagen die Wetterexperten oberhalb von 1000 Metern bis in die Nacht zum Donnerstag hinein weitere 15 bis 30 Zentimeter voraus, in Staulagen sind sogar bis zu 40 Zentimeter möglich. „Ab dem Abend dort bis in tiefere Lagen herab Mengen zwischen 10 und 20 cm. Im südlichen Alpenvorland in der kommenden Nacht bis Mittwochvormittag 2 bis 5, exponiert bis 10 cm Neuschnee“, so die weitere DWD-Vorhersage.
Aktuell liegt auch für einige Kreise eine amtliche Warnung vor Schneefall vor. Diese Kreise sind betroffen:
- Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau (bis Dienstag, 14 Uhr): „Es tritt im Warnzeitraum oberhalb 1000 m Schneefall mit Mengen zwischen 10 cm und 20 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 25 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt.“
- Oberallgäu, Lindau (bis Donnerstag, 0 Uhr): „Es tritt im Warnzeitraum oberhalb 1000 m Schneefall mit Mengen zwischen 15 cm und 30 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 40 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt.“
Wettervorhersage für Bayern: Frostige Temperaturen und Schnee im Freistaat
Am Mittwoch bleibt es dicht bewölkt. In Alpennähe gibt es häufigen und teils länger andauernden Schneefall. Sonst gibt es nur örtlich etwas Schnee, in tiefen Lagen stattdessen Regen. Die Temperaturen liegen an den östlichen Mittelgebirgen und am westlichen Alpenrand kaum über null Grad, im Raum Aschaffenburg bei fünf Grad. Die Tiefstwerte in der Nacht liegen zwischen minus einem und minus vier Grad, im Oberallgäu bei minus sechs Grad.
Am Donnerstag bleibt es in Bayern überwiegend wolkenverhangen und trüb. Die höchsten Chancen auf Auflockerungen bestehen vom Allgäu bis ins westliche Alpenvorland. Mehr Sonne ist nur in höheren Lagen der Alpen zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen minus einem und plus vier Grad. In der Nacht kühlen die Temperaturen in Mainfranken auf um minus zwei Grad ab, ansonsten auf minus drei bis minus acht. In Tälern von Alpen und Bayerwald sind sogar minus neun bis minus 14 Grad möglich.
Am Freitag ist es laut DWD in Bayern vielerorts trüb. Chancen auf Sonne bestehen vor allem im höheren Alpenvorland und in Mittelfranken, am sonnigsten wird es in den Alpen und in Kammlagen der östlichen Mittelgebirge. Die Höchsttemperaturen liegen bei minus drei, am Alpenrand und am Untermain bei vier Grad. In der Nacht droht erneut Nebel und Hochnebel, in Schwaben und Franken sorgt gefrierender Regen für erhöhe Glatteisgefahr. Die Temperaturen in Franken liegen bei null bis minus sechs Grad, ansonsten zwischen minus vier und minus acht Grad. Besonders kalt wird es an den Alpen und im Bayerwald, dort sind bis zu minus zwölf Grad möglich. (Quelle: DWD) (kam)