Schumacher schießt heftig gegen Ex-Red-Bull-Boss Horner

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Nach 20 Jahren endete am Mittwoch die Horner-Ära bei Red Bull. Ralf Schumacher übt zum Abschluss Kritik an dem Briten – und lobt dessen Nachfolger.

London – Die Entlassung von Christian Horner bei Red Bull hat große Wellen geschlagen. Auch nach einigen Tagen sind diese immer noch nicht abgeebbt. Während Bernie Ecclestone mit Unverständnis reagierte, teilte Ralf Schumacher im Sky-Podcast Backstage Boxengasse gegen Horner auszuteilen.

Schumacher übt heftige Kritik an Horner

Der ehemalige Formel-1-Pilot ließ dabei kein gutes Haar an dem ehemaligen Red-Bull-Teamchef. „Horner ist ein schwieriger Charakter, das muss ich so sagen. Er hat es nicht geschafft, das Team zusammenzuhalten“, übt Schumacher scharfe Kritik an dem Briten.

Aus Sicht des Sky-Experten gibt es zudem ein weiteres Problem mit Horner: Der Brite kann nicht mit Kritik umgehen, wie Schumacher aus eigener Erfahrung weiß. Bei dem Briten stand er nach eigenen Angaben auf einer „Blacklist“. Und mit Sky Deutschland wollte Horner nicht mehr unbedingt reden. „Das ist natürlich auch ein Witz, weil eigentlich so ein gestandener Mann, der so viel gewonnen hat, könnte das ja durchdiskutieren – auch vor der Kamera“, so Schumacher.

Schumacher hält Horner-Entlassung für richtig – und lobt seinen Nachfolger bei Red Bull

Bereits nach dem Rennen soll es dann laut dem Sky-Experten ein Meeting gegeben haben. „Und angeblich soll diese Woche noch irgendwas passieren“, sagte Schumacher. Inzwischen ist bekannt, dass damit die Ablösung Horners gemeint war, die für den Formel-1-Experten die richtige Entscheidung war.

Ralf Schumacher als Sky-Experte.
Ralf Schumacher und Christian Horner werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. © Eibner/Imago

„Ich glaube schon, dass es der richtige Weg ist, um neu anzufangen. Christian Horner hat, man muss natürlich schon sagen, also großes Kompliment an das, was erreicht wurde gemeinsam. Aber viele Dinge haben sich eben verändert. Christian Horner hat sich in den Jahren auch verändert, hat neue Prioritäten gesetzt, hat letztendlich auch Leute wie Adrian Newey ziehen lassen, hat umstrukturiert und das hat nicht zum Erfolg geführt“, betonte der 50-Jährige im Interview mit Formel1.de.

Mit Laurant Mekies hat Red Bull dabei die richtige Wahl für die Nachfolge getroffen, findet Schumacher. Der Franzose sei „eine Persönlichkeit, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht und super sympathisch ist“. Aber eben auch ein grandioser Techniker, der den Sport liebt. „Und ich glaube, das ist genau die richtige Figur, Personalie für diesen Job und das ist eigentlich das, was Red Bull auch ist“, betonte Schumacher. (smo)

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