Ex-Formel-1-Boss überrascht mit provokanter Aussage zu Horner-Entlassungen

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Bernie Ecclestone und Christian Horner verbindet eine lange Freundschaft. Die überraschende Entlassung ärgert den Ex-Formel-1-Chef – was er auch deutlich macht.

London – Bernie Ecclestone ist ein Freund der klaren Worte. Das war schon immer so und hat sich auch bis heute nicht geändert. Der ehemalige Chef der Formel 1 zeigt keine Spur von Altersmilde. Und so wundert es auch nicht, dass der 94-Jährige sehr deutliche Worte für die Entlassung von Christian Horner findet.

Die beiden Briten verbindet seit jeher eine sehr enge Freundschaft. Horner galt sogar als Kandidat für die Nachfolge von Ecclestone, bevor Liberty Media die Formel 1 übernahm. Gegenüber RacingNews365 zeigte sich Ecclestone schockiert über die plötzliche Entlassung seines langjährigen Vertrauten Christian Horner als Teamchef von Red Bull Racing.

Ecclestone erstaunt über sofortige Entlassung Horners: „Als hätte er jemanden ermordet“

Auch für den Briten kam die Entlassung von Horner überraschend: „Ich sprach am Tag zuvor [am Montag] mit ihm, und er wusste es nicht. Nun, er mag es gewusst haben, aber er hat es mir nicht gesagt.“ Stattdessen ging es in dem Gespräch um Max Verstappen, der vor einem Wechsel zu Mercedes steht.

Besonders kritisch äußerte sich Ecclestone zur Art und Weise der Entlassung. „Es ist das ‚mit sofortiger Wirkung‘, das ich nicht verstehe. Warum würden sie ihn bitten, mit sofortiger Wirkung zu gehen? Es ist, als hätte er jemanden ermordet“, äußert der 94-Jährige sein Unverständnis.

Sofortige Horner-Entlassung gibt Ecclestone Rätsel auf

Für Ecclestone sei es nachvollziehbar, dass man Gespräche führt und zu dem Ergebnis kommt, die Zusammenarbeit zu beenden. „Aber herauszukommen und zu sagen: ‚Du bist mit sofortiger Wirkung gefeuert‘, er muss etwas ziemlich Drastisches getan haben, damit das passiert“, erklärte der Brite.

Bernie Ecclestone beim Formel-1-Rennen in Spielberg.
Bernie Ecclestone kann sich keinen Reim auf die sofortige Entlassung von Christian Horner machen. © Marco Canoniero/IMAGO

Der ehemalige Formel-1-Chef wundert sich auch über die fehlende Kommunikation im Vorfeld: „Nehmen wir an, sie waren unzufrieden mit den Ergebnissen, was ich verstehen kann, das ist eine Sache, aber sofort gefeuert zu werden, das ist eine ganz andere Sache.“

Was letztlich zu diesem drastischen Schritt geführt hat, wissen wohl nur Horner und Red Bull. Klar ist aber, es gab eine Vielzahl an möglichen Gründen. Denn spätestens seit den Anschuldigungen einer ehemaligen Mitarbeiterin Anfang 2024 war der Brite nicht mehr unumstritten. Hinzu kommen zahlreiche Abgänge, die ständigen Gerüchte um Max Verstappen und Mercedes sowie eine Umstrukturierung bei Red Bull selbst. Denn seit Ende Mai hält Horner-Fürsprecher Chhhalerm Yoovidhya nicht mehr die Mehrheit. (smo)

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