Oliver Pocher ist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Der Comedian und Entertainer tritt seit rund 25 Jahren regelmäßig als Moderator, Komiker und Schauspieler in verschiedenen TV-Shows auf. Sein Einkommen durch diese Auftritte und einige Werbedeals dürfte entsprechend hoch ausfallen.
Trotzdem wird Pocher allein von seiner gesetzlichen Rente nicht leben können: In einer Talk-Sendung im Sommer 2021 bezifferte der Komiker seinen Rentenanspruch auf nur 300 bis 400 Euro im Monat – also weniger, als heute ein Aushilfsjob einbringt.
Für den Moderator hat das gesetzliche System ausgedient
Den Grund lieferte Oliver Pocher in der Sendung gleich mit: „Ich bin auch ehrlich gesagt niemand, der in das gesetzliche Rentensystem einzahlt.“ Seine gesetzlichen Rentenansprüche würden durch einzelne Schauspieljobs zusammenkommen, bei denen er „zwangläufig“ in die Rentenkasse einzahlen musste. Die schmale Rente des Komikers ist also auf seine minimalen Einzahlungen zurückzuführen.
Der Entertainer kommentiert im Fernsehen 2021 außerdem: „Das Rentensystem ist so gar nicht zu halten – das weiß jeder.“ Dieser politische Seitenhieb legt nahe, dass Pocher stattdessen privat fürs Alter vorgesorgt haben könnte.
Immobilien als Geldanlage
Der langjährige Erfolg machte Oliver Pocher früh zu einem der Besserverdiener im deutschen Showgeschäft. Bereits 2008 sprach der TV-Star im Gespräch mit dem Portal „Börse Online“ von einem Jahreseinkommen von über einer Million Euro. Angesichts dieser finanziellen Ausgangslage liegt die Vermutung nahe, dass sich der Entertainer schon früh mit Geldanlagen und privater Altersvorsorge beschäftigt hat.
Konkrete Informationen zu Pochers privater Rentenstrategie sind jedoch nicht öffentlich bekannt. Als wahrscheinlich gilt jedoch ein Engagement im Immobilienbereich. Bereits 2008 betonte Pocher, Immobilien seien eine hervorragende Form der Geldanlage – vorausgesetzt, man verfüge über das notwendige Fachwissen.