Wer hat Sandra K. aus Benndorf gesehen? Seit vier Tagen wird die Mutter vermisst – die Polizei setzt bei der Suchmaßnahme Drohnen und Fährtenhund ein.
München – Eine 36-jährige Frau aus Benndorf im Landkreis Mansfeld-Südharz wird seit Ostermontag (21. April) vermisst. Zuletzt wurde die junge Frau, laut Medienberichten zweifache Mutter, gegen 16 Uhr mit ihrer Französischen Bulldogge im Ortsteil Benndorf der Gemeinde Helbra gesehen. Seither fehlt von der jungen Frau und ihrem Hund jede Spur.
Laut Polizeimeldung vom Mittwoch (23. April) wurde neben dem Wohnumfeld in Benndorf auch in angrenzenden Orten gesucht, unter anderem in Helbra und Hettstedt. Auch eine Überprüfung der städtischen Krankenhäuser habe keine Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort der 36-Jährigen gegeben, heißt es weiter.
Zweifache Mutter aus Benndorf wird vermisst: Hund und Drohnen unterstützen Suche
In einer umfangreichen Suchmaßnahme kamen zudem auch Drohnen und Fährtenhund zum Einsatz. „Mit einer wärmebildfähigen Drohne sei das Gebiet schon am Mittwoch weiträumig überflogen und nach der vermissten Frau gesucht worden, so Polizeisprecherin Steffi Schwan am Donnerstagvormittag gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung (MZ).
Zur Unterstützung der Suche wurde nach Aussage der Polizei ein Mantrailer-Hund eingesetzt worden, der speziell darauf trainiert ist, die Geruchsspur der Vermissten zu verfolgen. „Wir suchen nach besten Kräften nach neuen Ansatzpunkten, um die junge Frau zu finden“, zitiert die Tageszeitung die Polizeisprecherin weiter.
Laut Vermisstenmeldung habe Sandra K. eine zierliche Figur und trägt schulterlange braune Haare. Ihre Bekleidung zum Zeitpunkt ihres Verschwindens sei nicht bekannt, sie soll aber schwarze Nike-Schuhe getragen haben.
Handy der von Sandra K. seit Tagen nicht erreichbar
Die Kontaktaufnahmen zu Freunden und Familienangehörigen führten bisher ebenfalls zu keinem Erfolg. „Sandra würde ihre Hunde und ihre Kinder nie so lange allein lassen. Auch, dass sie nicht ans Handy geht, ist völlig untypisch“, zitiert Bild.de eine Freundin der Vermissten. Aktuell kümmern sich Verwandte der vermissten Frau um ihre beiden Kinder.
Nach Bild-Informationen sei das Handy der vermissten Frau seit Tagen nicht mehr erreichbar. Zuletzt wurde ihr Mobiltelefon demnach in Wimmelburg geortet worden – rund fünf Kilometer von ihrem Wohnort entfernt.
Polizei und Schwester der Vermissten bitten um Mithilfe
Die Polizei hat bereits den öffentlichen Personennahverkehr über die Personensuche informiert und bittet bei der Suche nach der Vermissten nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Personen, die Erkenntnisse zum Aufenthaltsort von Sandra K. oder sie gesehen haben, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei unter der Telefonnummer 03475 670 293 zu melden. In der Pressemitteilung des Polizeireviers Mansfeld-Südharz wird ausdrücklich darauf hingewiesen, die Öffentlichkeitsfahndung nicht in sozialen Netzwerken oder bei privaten Internetanbietern zu veröffentlichen. Zuletzt suchte die Polizei
„Wir hoffen, dass uns möglichst viele Menschen bei der Suche nach Sandra unterstützen. Wir wollen unsere Schwester so schnell wie möglich wieder bei uns haben“, so die Schwester von Sandra.
Erst Ende März wurde unter Hochdruck nach dem vermissten Pawlos gesucht, der von seiner Förderschule in Weilburg weggelaufen ist. (vw)