Horrortrip beim Bootsausflug: Vier Männer treiben stundenlang an 40-Meter-Abgrund

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Ein schöner Bootsausflug kann schnell zum Albtraum werden, bei diesen spektakulären Bildern bekommt man schnell Gänsehaut.

Standerton – Was ein schöner Ausflug mit herrlichem Blick unter vier Freunden werden sollte, wurde zu einem Horrortrip. Die stundenlange Rettung war zusätzlich mit Komplikationen verbunden. Das National Sea Rescue Institute berichtet ausführlich über den dramatischen Tag der vier Passagiere, der weltweit Schlagzeilen machte.

Der Staudamm in Standerton wurde für vier Männer zum Verhängnis, die Rettungsaktion verlief spektakulär. © Screenshot National Sea Rescue Institute

Eine Bootsfahrt am Grootdraai-Staudamm in Südafrika entwickelte sich am Montag (29. Dezember) zu einem Albtraum, als vier Männer nach einem Motorschaden stundenlang am Rand des Überlaufs hingen. Das Ski-Boot trieb manövrierunfähig auf die Überlaufkante zu, während Millionen Liter Wasser an ihnen vorbeirauschten. In Teneriffa zieht die Regierung sogar Konsequenzen, nachdem zu viele Menschen durch Riesenwellen starben.

Dramatische Rettung: Boot hängt stundenlang am Abgrund von 40-Meter-Staudamm

Gegen 19:05 Uhr erreichte die Rettungsorganisation NSRI (National Sea Rescue Institute) ein Notruf von Polizeitauchern. Vier Männer aus verschiedenen Regionen Südafrikas – Kinross in Mpumalanga, Scottburgh an der KZN-Südküste, Potchefstroom und ein Einheimischer aus Standerton – waren mit ihrem Boot am Grootdraai-Staudamm in der Provinz Mpumalanga in eine prekäre Lage geraten. „Es scheint, dass die vier Männer möglicherweise einen mechanischen Motorschaden an ihrem Ski-Boot erlitten haben und an den Rand der Staumauer getrieben sind“, erklärte das NSRI in seinem offiziellen Bericht.

Die Männer klammerten sich mehrere Stunden lang an ihr Boot, das über einem 40-Meter-Abgrund in den Vaal-Fluss hing. Starke Wasserströmungen und Winde von zwölf bis 14 Knoten erschwerten die Rettungsarbeiten zusätzlich. Auch in den Bergen kommt es oft zu dramatischen Rettungen und Aktionen, wie in Polen am höchsten Berg des Landes.

Bootsunglück in Südafrika: Komplexe Rettungsoperation unter extremen Bedingungen

Die NSRI-Teams aus Witbank und Gauteng legten 140 bzw. 143 Kilometer zurück, um zum Unglücksort zu gelangen. Travis Clack, Stationskommandant von NSRI Witbank, beschrieb die schwierigen Bedingungen: „Während wir rückwärts auf das Unfallboot zutrieben, stellten starke 12- bis 14-Knoten-Winde ein Risiko dar und verursachten das Hin- und Herwerfen des Rettungsbootes.“

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Rettung war die schnelle Reaktion eines Mitarbeiters des Ministeriums für Wasser und Sanitärversorgung, der drei Schleusentore am Überlauf öffnete. Diese Maßnahme erzeugte ein Vakuum unter dem Boot und verhinderte, dass es über die Kante gespült wurde. „Das NSRI hat das Ministerium für Wasser und Sanitärversorgung für das gelobt, was sie durch das Öffnen der drei Schleusentore erreicht haben“, heißt es im Bericht.

Alle vier Männer erfolgreich gerettet: Improvisierte Aktion mit Wurfleine am Staudamm

Nach anfänglichen Überlegungen, die Männer einzeln zu retten, entschied das Rettungsteam aufgrund der starken Strömung für eine gemeinsame Rettung. „Wir riefen ihnen zu, alle die Wurfleinen zu greifen und sich festzuhalten – ‚wickelt die Wurfleine um eure Arme und haltet euch fest‘“, schilderte Clack die dramatischen Momente. Alle vier Männer trugen Schwimmwesten, was ihre Überlebenschancen erheblich verbesserte. Auch Kletterer hingen Anfang 2025 auf 65 Metern fest, konnten aber gerettet werden.

Die Rettung gelang schließlich, indem die Männer mit Wurfleine und Rettungsring von ihrem Boot weggezogen wurden. Nach einer medizinischen Untersuchung durch Rettungssanitäter stellte sich heraus, dass keiner der Männer verletzt war. Das Boot blieb am Überlauf zurück, und die Behörden überwachen die Situation weiterhin. (Quellen: National Sea Rescue Institute, Yahoo, Blick, Times of India) (ank)

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